Therese Keiter, geb. Kellner, die Ehefrau von Heinrich Keiter, schrieb auch unter dem Pseudonym M. Herbert, war eine deutsche Schriftstellerin.
Sie verlebte den grössten Teil ihrer Kindheit und Jugend in dem hübschen Landhaus ihrer Eltern, der »Rosenhöh'«. Doch war es keine sorgenfreie Kindheit und Jugend. Mit ihrem sechzehnten Jahre begann sie Novellen zu schreiben und zu veröffentlichen, was nach ihrer Meinung ein grosser Fehler war, da sie naturgemäs angelesenes und anempfundenes Zeug publicierte.
Seit dem hat sie zu schreiben nicht aufgehört. Ihre Novellen, die ihrem gereifteren künstlerischen Empfinden nicht mehr entsprachen, erschienen in der »Kölnischen Volkszeitung«, dem »Deutschen Hausschatz«, der Zeitschrift »Hessenland«, der Leipziger »Illustrierten Zeitung«, dem »Frankfurter Anzeiger«, bei der Verlagsanstalt in Stuttgart etc. Seit dem Jahre 1888 ist sie mit dem Literaturhistoriker H. Keiter, zur Zeit Herausgeber des »Deutschen Hausschatz« in Regensburg verheiratet.
aus: Lexikon deutscher Frauen der Feder, Herausgegeben von Sophie Pataky, 2. Band: M-Z, Berlin: C. Pataky, 1898.
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