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Henriette Ottenheimer (10. September 1807, Stuttgart – Ende März 1883, Regensburg)

Der gläubigen Jüdin war es schon seit früher Jugend ein Anliegen, gegen anti-jüdische Vorurteile anzukämpfen; sie versammelte um sich bedeutende Persönlichkeiten der Zeit, Uhland, Rückert, Michael Beer, Gabriel Riesser, Menzel und andere.

Ihren Lebensabend verbrachte fast vollständig gelähmt nahe Ratisbon.

Henriette Ottenheimer schrieb viel, sowohl Prosa als auch Poesie, doch wurde nur wenig veröffentlicht. Ihr wichtigstes Werk ist das Gedicht "Der Kettenschmied, ein Märchentraum" (Stuttgart, 1835), das sie Uhland widmete. Weitere Werke: "Gedichte" (Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, 1832), "Bilder und Lieder" (München, 1833); "Erzählungen und Gedichte" (Stuttgart, 1836); "Erzählungen" (Gebrüder Reichenbach, Leipzig, 1841). Sie schrieb auch Novellen und Gedichte für das "Morgenblatt," Lewald's "Europa," Duller's "Phœnix", für das "Deutsches Stammbuch," Spindler's "Damenzeitung," und andere Zeitschriften.


Verwendete Quellen: Artikel über Henriette Ottenheimer bei der JewishEncyclopedia.com und Patakys Lexikon Deutscher Frauen der Feder Band II.


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