Vezseny - ngiyaw eBooks 
Wenn Sie es interessiert, wo ich derzeit friere, dann folgen Sie diesem Link, da sehen Sie auch, wo ngiyaw eBooks hauptsächlich entsteht :-):

Vezseny


Diese romantisch anmutende Schleife (Tisza, Theiss), die sich hier um Vezseny legt, ist bei Hochwasser übrigens weniger romantisch ...

Das Hochwasser im Jahre 2000:





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Ab 1. Januar 2009 neuer Blog 
Liebe Leserinnen,
ab 1. Januar 2009 haben wir einen neuen Blog.
Neuer Blog
Dieser bleibt erhalten, wird jedoch nicht mehr weitergeführt.
Peter
ngiyaw eBooks

Der alte Blog bleibt aus orgnisatorischen Gründen bis auf weiteres erhalten.
Peter
ngiyaw eBooks


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Ein kleiner Rückblick auf 2008 und Ausblick auf 2009 
Liebe LeserInnen,

nicht alles, was ich mir für die Site vorgenommen hatte, konnte ich verwirklichen, aber trotzdem ist doch eine ganze Menge an Neuem dazugekommen und realisiert worden; nicht zu vergessen oder zu unterschätzen die internen Änderungen, der Umzug auf einen anderen Server und die neuen Sites - eigentlich zu viel für eine Person, vor allem wenn der Geist will, der Körper jedoch nicht so ganz damit einverstanden ist :-)

Endlich ist auch die Übernahme der ebooks der ehemaligen eBook Bibliothek weitgehend abgeschlossen, obwohl ich das Gefühl habe, dass so manches Buch untergegangen ist und immer noch fehlt. Hier die Bitte: wenn jemand das eine oder andere ebook in seiner Sammlung hat, das bei der eBook Bibliothek erschienen war, bei uns jedoch nicht auftaucht, bitte ich um Benachrichtigung und freundlich um Zusendung.

Die Zusammenarbeit mit der deutschsprachigen wikisource wurde eingestellt, da es die kleine Gemeinschaft dort nicht schafft, den niveaulosen Umgangston und die teilweise unverschämte Art und Weise eines Einzelnen in den Griff zu bekommen, und so die Mitarbeit keine Freude bereitet. Schade und unglaublich eigentlich für dieses Projekt.

Von den Autorinnen, die ab 1. Januar 2009 nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen, werden sicher zwei besonders hervorgehoben werden: Zitkala Sa, von der neben dem bereits bei uns veröffentlichten Text, noch Rohübersetzungen zwei weiterer Texte vorliegen, und Rosa Mayreder, von der ich - neben den bereits veröffentlichten Sonetten Zwischen Himmel und Erde - Fabeleien und Zur Kritik der Weiblichkeit zwar schon in Vorbereitung hatte, aber leider nicht rechtzeitig zum Jahreswechsel fertig bekommen habe.

Ich bedanke mich bei all denen, die uns im vergangenen Jahr unterstützt haben.

Ich wünsche Ihnen ein glückliches Neues Jahr und freue mich, wenn Sie der Site weiter treu bleiben.

Peter
ngiyaw eBooks

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eBook Bibliothek 
In den letzten zwei Jahren hatte ich versucht, die mir fehlenden ebooks aus der ehemaligen eBook Bibliothek zu erhalten, um sie Ihnen wieder zugänglich machen zu können ... vergeblich - doch vor ein paar Wochen erhielt ich zufällig die Möglichkeit, die bei mir verlorengegangenen in unserer Archiv wiederaufnehmen.
Diese ebooks werden Ihnen bis Jahresende zur Verfügung gestellt, was somit auch endgültig das Ende der Ära eBook Bibliothek darstellt; eine Ära, die neben vielen erfreulichen, auch tief traurige und schmerzhafte Erinnerungen hervorruft.
Auch den Leistungen von Matthias, der diese Bibliothek mitbegründet hatte, wird so - glaube und hoffe ich - angemessen Rechnung getragen.

Peter
ngiyaw eBooks

Bemerkung: Die Cover der ebooks aus dem Archiv der eBook Bibliothek mussten teilweise aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht oder ersetzt werden, da uns die Genehmigung zur Veröffentlichung nicht vorlag und/oder zur Verfügung gestellt wurde; das gilt hauptsächlich für die, die vom ehemaligen Webmaster erstellt wurden, nicht für die, die Maoi entworfen hatte.

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Ein Lied auf die Zeit: Wir versaufen unser Oma sein klein Häuschen ... 
Ein deutsches Volkslied

»Das Volk ist doof, aber gerissen.«

In deutschen Landen ist augenblicklich ein Lied im Schwange, das den vollendetsten Ausdruck der Volksseele enthält, den man sich denken kann – ja, mehr: das so recht zeigt, in welcher Zeit wir leben, wie diese Zeit beschaffen ist, und wie wir uns zu ihr zu stellen haben. Während der leichtfertige Welsche sein Liedchen vor sich hinträllert, steht es uns an, mit sorgsamer, deutscher Gründlichkeit dieses neue Volkslied zu untersuchen und ihm textkritisch beizukommen. Die Worte, die wir philologisch zu durchleuchten haben, lauten:

Wir versaufen unser Oma sein klein Häuschen –
sein klein Häuschen – sein klein Häuschen –
und die erste und die zweite Hypothek!

Bevor wir uns an die Untersuchung machen, sei zunächst gesagt, daß das kindliche Wort ›Oma‹ so viel bedeutet wie ›Omama‹, und dieses wieder heißt ›Großmutter‹. Das Lied will also besagen: »Wir, die Sänger, sind fest entschlossen, das Hab und Gut unsrer verehrten Großmutter, insbesondere ihre Immobilien, zu Gelde zu machen und die so gewonnene Summe in spirituösen Getränken anzulegen.« Wie dies –? Das kleine Lied enthält klipp und klar die augenblickliche volkswirtschaftliche Lage: Wir leben von der Substanz. So, wie der Rentner nicht mehr von seinen Zinsen existieren kann, sondern gezwungen ist, sein Kapital anzugreifen – so auch hier. Man beachte, mit welcher Feinheit die beiden Generationen einander gegenübergestellt sind: die alte Generation der Großmutter, die noch ein Häuschen hat, erworben von den emsig verdienten Spargroschen – und die zweite und dritte Generation, die das Familienvermögen keck angreifen und den sauern Schweiß der Voreltern durch die Gurgel jagen! Mit welch minutiöser Sorgfalt ist die kleine Idylle ausgetuscht; diese eine Andeutung genügt – und wir sehen das behaglich kleinbürgerliche Leben der Großmama vor uns: freundlich sitzt die gute alte Frau im Abendsonnenschein auf ihrem Bänkchen vor ihrem Häuschen und gedenkt all ihrer jungen Enkelkinder, die froh ihre Knie umspielen ...

Das ist lange her, Großmutter sank ins Grab, und die grölende Korona der Enkel lohnt es ihr mit diesem Gesang: »Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen . . . « Ist dies ein Volkslied –? Es ist seine reinste Form. Man darf freilich nicht an früher denken. Früher sang wohl der Wanderbursch sein fröhlich Liedchen von den grünen Linden und den blauäugigen Mägdelein – weil das sein Herz bewegte. Nun, auch dieses Lied singt von dem, was unser Herz bewegt: von den Hypotheken. Hatte früher Walther von der Vogelweide sein »Tandaradei« durch die Lüfte tönen lassen und den Handel den Pfeffersäcken überlassen, so ist es heute an den Kaufleuten, »Tandaradei!« zu blasen, und die Liederdichter befassen sich mit den Hypotheken. Wenn auch freilich in naiver Weise. Denn es ist dem Liedersänger entgangen, daß die Hypothek selbst ja eine Schuld ist, die man unmöglich vertrinken kann – meint er doch wahrscheinlich die für die eingetragene Hypothek als Darlehn gegebene Summe, die der Schuldner in leichtfertiger Weise verbraucht. So singt das Volk. Hier spricht die Seele deines Volkes. Hier ist es ganz. Es soll uns nicht wunder nehmen, wenn nächstens in einem schlichten Volkslied das Wort ›Teuerungszulage‹ oder ›Weihnachtsgratifikation‹ vorkommt – denn dies allein ist heute echte, unverlogene Lyrik.

Dichter umspannen die Welt in brüderlicher Liebe, Poeten sehen Gott in jedem Grashälmchen – das ehrliche Volk aber gibt seinen Gefühlen unverhohlen Ausdruck. Noch lebt es von den Gütern der Alten. Langsam trägt es Sommerüberzieher, Sofas, Überzeugungen und Religionen auf – neue schafft es zur Zeit nicht an. Was dann geschieht, wenn die alle dahin sind, darüber sagt das Lied nichts. Vorläufig sind sie noch da – und so lange sie noch da sind, lebt das Volk von der Substanz.

Und versauft der Oma sein klein Häuschen.

Kurt Tucholsky

Gefunden im Adventskalender bei Archivalia


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Ein neuer Reiter bei ngiyaw eBooks 
Ein neuer Reiter - eine neue Rubrik bei ngiyaw eBooks

Märchen

Hier werden wir Ihnen in unregelmäßigen Abständen Volks- und Hausmärchen, Märchen aus fremden Ländern und so manches andere Verwandte vorstellen - wie gewohnt nach verläßlichen Ausgaben und auch als Faksimile.
Jedem Märchen wird ebenfalls eine Illustration beigegeben sein, vielleicht nicht immer das, was man auf Anhieb erwarten würde, aber sicher doch auf den Inhalt bezogen.

Viel Spaß und Freude wünscht ngiyaw eBooks

Peter


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Domainänderung! jetzt ngiyaw-ebooks.org 
Wie Sie sicher schon ferstgestellt haben, hat sich die Domain von

ngiyaw-ebooks.de

auf

ngiyaw-ebooks.org

geändert.

Wir bitten Sie Ihre Bookmarks (Lesezeichen) und eventuelle Verlinkungen auf unsere Site entsprechend abzuändern.

Danke.

ngiyaw eBooks

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Mit der Wimper zucken oder doch nicht ... 
Sorry passt nicht ganz zu ebooks aber ich fands einfach zu komisch ...

Video nicht mehr verfügbar.

Peter

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