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Anna Eufemia Carolina von Adlersfeld-Ballestrem (18. August 1854, Ratibor – 26. April 1941, München)

Lyrik

Mitleid Aus: Deutsche Dichtung der Neuzeit, Verlag Richard Münch, Charlottenburg, o. J.

Waldeinsamkeit Aus: Unsere Frauen in einer Auswahl aus ihren Dichtungen, Poesie-Album zeitgenössischer Dichterinnen von Karl Schrattenthal, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, [1888]

Der Nachspuk im Königsschlosse Aus: Unsere Frauen in einer Auswahl aus ihren Dichtungen, Poesie-Album zeitgenössischer Dichterinnen von Karl Schrattenthal, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, [1888]

Vor deinem Bild in
stiller Stunde
Aus: Unsere Frauen in einer Auswahl aus ihren Dichtungen, Poesie-Album zeitgenössischer Dichterinnen von Karl Schrattenthal, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, [1888]

Prosa

Pension Malepartus AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia Gräfin Ballestrem, Pension Malepartus, Eine ganz verrückte Geschichte, Philipp Reclam jun. Verlag, Leipzig, o. J.
Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.



Ca' Spada AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia Gräfin Ballestrem, Ca' Spada, E. Pierson's Verlag, Dresden, 1904 – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.


Die Augen der Assunta AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia Gräfin Ballestrem, Die Augen der Assunta, Novellen, E. Pierson's Verlag, Dresden und Leipzig, 1886 – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.


Der grüne Pompadour AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Der grüne Pompadour, Roman, Max seyfert Verlagsbuchhandlung, Dresden, 1913 – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.


Komtesse Käthe in
der Ehe
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Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Komtesse Käthe in der Ehe, Humoresken, Philipp Reclam jun., Leipzig, [1899] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.


Ihre Majestät AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

E. von Adlersfeld-Ballestrem, Ihre Majestät, Roman, Max Seyfert, Dresden, 1910 – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.


Tiere und Menschen AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Tiere und Menschen, Heitere Geschichten, Philipp Reclam jun., Leipzig, [1904] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.


Heideröslein AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Heideröslein, Martin Maschler, Berlin, [1910] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.


Die Herzogin von
Santa Rosa
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Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Die Falkner vom Falkenhof, Philipp Reclam jun. Verlag, Leipzig [1922] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.


Die Falkner vom Falkenhof AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Die Falkner vom Falkenhof, Philipp Reclam jun. Verlag, Leipzig [1922] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.


Verschlungne Pfade AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Verschlungne Pfade, Eufemia Gräfin Ballestrem, Verschlungne Pfade, Novellen, G. P. Aderholz' Buchhandlung, Breslau, 1876 – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Palazzo Irán AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Palazzo Iran, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Rosazimmer AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Rosazimmer, Seyfert Verlag, Dresden [um 1920] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Povera Farfalla
(Armer Schmetterling)
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Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Povera Farfalla (Armer Schmetterling), Seyfert Verlag, Dresden [um 1930] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Amönenhof AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Amönenhof, Heyne-Nostalgie-Bibliothek, München, 1976 – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Die Fliege im Bernstein AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Die Fliege im Bernstein, Seyfert Verlag, Dresden, [um 1930] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Maria Schnee AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Vorlage unbekannt (private Bindung ohne Titelseite) – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Die weißen Rosen
von Ravensberg
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Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Die weißen Rosen von Ravensberg, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig, [um 1930] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Trix AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Trix, Meister Verlag, Rosenheim, [o. J.] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Die Erbin von Lohberg AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Die Erbin von Lohberg, Meister Verlag, Rosenheim, [o. J.] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Weisse Tauben AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Weisse Tauben, Meister Verlag, Rosenheim, [o. J.] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Der Maskenball in der Ca' Torcelli AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Der Maskenball in der Ca' Torcelli, Meister Verlag, Rosenheim, [o. J.] – Die Transkription stammt von Christine Weber/Costa Rica; wir bedanken uns.

Jadviga AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Aus: Eufemia Gräfin Ballestrem, Verschlungne Pfade, G. P. Aderholz' Buchhandlung, Breslau, 1876

Elisabeth Christine Digitalisat Digitalisat

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Elisabeth Christine, Königin von Preußen - Herzogin von Braunschweig-Lüneburg, Alfred Schall Verlagsbuchhandlung, Berlin, [1908]


Anna Eufemia Carolina von Adlersfeld-Ballestrem (18. August 1854, Ratibor – 26. April 1941, München)

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem war eine deutsche Schriftstellerin. Um 1900 zählte sie zu den beliebtesten deutschen Unterhaltungsschriftstellerinnen.

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem wurde als fünftes von sechs Kindern des Grafen Alexander Karl Wolfgang von Ballestrem di Castellengo, Landschaftsdirektor in Ratibor, und der Mathilde von Ballestrem, geb. von Hertell, in Ratibor geboren. Die Familie gehörte dem Adel in Schlesien an, die Vorfahren waren 1745 aus dem Piemont nach Schlesien übergesiedelt.

Im Jahr 1860 legte der Vater sein Amt nieder und die Familie zog zuerst nach Brieg und anschließend nach Hirschberg um. Hier verlebte Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem eine unbeschwerte Kindheit und wurde durch verschiedene Hauslehrer erzogen, der Vater weckte in ihr die Liebe zur Literatur. Von der Dresdner Kammersängerin Jenny Bürde-Ney erhielt sie Gesangsunterricht und entwickelte in der Folge „eine schöne Sopranstimme von seltenem Umfange“.

Nach dem Tod des Vaters im Jahre 1881 bereiste Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem mit ihrer Mutter für einige Jahre Italien. Diese Reise wirkte inspirierend auf ihr künstlerisches Schaffen, besonders widmete sie sich der Porträtmalerei. In Rom wurde sie sogar als Mitglied in die Accademia dell'Arcadia aufgenommen.

Nach der Rückkehr aus Italien nahm Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem zusammen mit ihrer Mutter ihren Wohnsitz in Breslau. Bis zu ihrer Hochzeit war sie dort Ehrenstiftsdame des königlichen kaiserlichen Stifts Maria Schul. Dort lernte sie auf einem Empfang den Rittmeister Joseph Fritz von Adlersfeld kennen, den sie 1884 heiratete und mit dem sie in die Garnisonsstadt Militsch zog. Im Jahr 1885 wurde die gemeinsame Tochter Dagmar geboren. Es folgten, bedingt durch Versetzungen des Ehemanns, die fast immer eine Beförderung nach sich zogen, noch mehrere Umzüge, so 1889 nach Karlsruhe und 1894 nach Durlach.

Im Sommer 1897 ließ sich Joseph von Adlersfeld als Oberstleutnant in den Ruhestand versetzen. Das Paar zog nach Baden-Baden und ließ sich nach längeren Reisen in den Jahren 1899 bis 1903 in Vevey in der Schweiz nieder. Im Jahr 1907 starb Joseph von Adlersfeld und Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem zog ein Jahr später nach Karlsruhe. Nach dem Ersten Weltkrieg siedelte sie nach München über, wo sie am 21. April 1941 starb. Sie wurde auf dem alten Teil des Münchner Waldfriedhofs beigesetzt. Ihr Grab am Wegrand ist als massives Steinkreuz gestaltet.

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem war eine der wenigen deutschen Autorinnen des 19. Jahrhunderts, die ihre Werke nicht unter einem Pseudonym schrieben. Ihr erstes Werk Die Nichten des Kardinals veröffentlichte sie bereits mit 17 Jahren 1871 unter ihrem Geburtsnamen Eufemia Gräfin Ballestrem. Es folgten Gedichte, Novellen, Humoresken und über 40 Romane. Sie veröffentlichte zudem Kleinformen in Zeitschriften wie der Leipziger Illustrirten Zeitung; Romanvorabdrucke erschienen in der Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens und Novellen zeitweise exklusiv in der Familienzeitschrift Reclams Universum.

Einer ihrer größtes Erfolge im Bereich der Kleinformen wurde die Humoreskensammlung Komtesse Käthe, die 1894 erschien und bereits 1903 seine 30. Auflage erlebte; die Fortsetzung Komtesse Käthe in der Ehe aus dem Jahr 1899 wurde 1907 in der 40. Auflage herausgebracht. Im Jahr 1897 brachte Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem Komtesse Käthe auch als Schwank auf die Bühne.

In den 1910er Jahren legte sich Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem auf die Belletristik fest, sodass bis zu ihrem Tod mindestens ein Roman pro Jahr erschien. Ihre Liebes- und Kriminal-, gelegentlich sogar ihre humoristischen Romane bezogen dabei ihre Spannung oft aus geschickt eingesetzten phantastischen Motiven, die Beiwerk sein können (etwa in Das Rosazimmer), aber auch handlungsrelevant (etwa in Palazzo Iran). Während fast alle Romane der Autorin Motive des Kriminalromans aufweisen, schrieb sie mit den „Windmüller-Romanen“ auch ganz explizit eine Reihe von Krimis, die den „Gentleman-Detektiv“ Dr. Franz Xaver Windmüller prekäre Fälle in aristokratischen Kreisen (z.B. Djavahir) und diplomatischen Milieus (z.B. Das Rosazimmer oder Das wogende Licht) verfolgen und lösen lassen.

Ihre größten Erfolge wurden die Romane Die Falkner vom Falkenhof (über 40 Auflagen), Trix (rund 70 Auflagen) und einer der Bestseller seiner Zeit Die weißen Rosen von Ravensberg aus dem Jahr 1896, von dem über 120 Auflagen erschienen. Die weißen Rosen von Ravensberg wurden sowohl 1919 unter der Regie von Nils Chrisander als auch 1929 von Rudolf Meinert verfilmt.

Von der Kritik wurden ihre Romane, die zum Teil traditionelle Spukelemente der Biedermeier-Tradition beinhalteten, als antiquiert verrissen. Tatsächlich schrieb die Adlersfeld-Ballestrem aber seit den 1890ern, rein technisch gesehen, eine durchaus professionelle Prosa, die sich positiv abhebt von den süßlichen Wortgirlanden etwa einer Nataly von Eschstruth oder einer Aloysia Kischner (Pseudonym: „Ossip Schubin“). In der „Schund-und-Kitsch-Debatte“ im Österreich der 1920er-Jahre galten die Romane Eufemia von Adlersfeld-Ballestrems gleichwohl neben denen Eugenie Marlitts und Hedwig Courths-Mahlers als typische Werke, die „mit Schund und Kitsch … das Gehirn verkleister[n]“.

Der „Kitsch“ der Autorin lag aber weniger in der Form ihrer literarischen Darbietung als in einem ständestaatlichen Gesellschaftsbild: Alle literarischen Individuen in den Romanen und Erzählungen Eufemia von Adlersfeld-Ballestrems bewegen sich auch noch in den Publikationen der Weimarer Zeit fest im Rahmen einer biedermeierlich-gründerzeitlichen Feudalordnung, über die der Zeitgeist real freilich längst hinausgewachsen war.

In den Zeiten des Wirtschaftswunders bis in die 1980er-Jahre erlebten zahlreiche Romane Eufemia von Adlersfeld-Ballestrems im Meister Verlag (gelegentlich anschließend sogar im Taschenbuch) eine Neuauflage – allerdings unter geänderten Titeln, stark gekürzt und redaktionell bearbeitet. Das eskapistische Moment ihrer Werke, die literarische Flucht in eine geordnete Ständewelt, in der einen Aristokraten eben anderes Blut durchpulst als seine Bediensteten, sprach in den 1960ern zwar noch träumerische Leserinnen an, konnte sich aber naturgemäß nicht behaupten gegen die einsetzende Umwälzung der Geschlechterrollen.

Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem war seit 1881 Herausgeberin eines Jahrbuchs deutscher Kunst und Dichtung. Als Ehrenstiftsdame gab sie 1882 die Festschrift Im Zeichen des Roten Kreuzes heraus, das Autografen deutscher Fürsten und Fürstinnen enthielt. Sie verfasste zudem Biografien unter anderem zu Maria Stuart, Kaiserin Augusta und Königin Elisabeth Christine von Preußen und widmete sich historischen Recherchen zum Beispiel zu Ahnentafeln zur Geschichte europäischer Dynastien, die bei Historikern ihrer Zeit auf Hochachtung stieß: Es sei „eine Arbeit, an die sich kaum ein Mann heranwagen möchte [und die] wohl niemals überboten werden [wird].“

Von nicht zu unterschätzender Bedeutung war der Katechismus des guten Tons und der feinen Sitte, den Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem 1892 veröffentlichte und der in immer neue Auflagen ging, später unter dem verkürzten Titel Der gute Ton und die feine Sitte. Zehntausende von bürgerlichen Aufsteigern erlernten hier die 'feine' Tischordnung, die Kunst des gesellschaftlichen Auftritts und der adelskonformen Konversation. Dabei nahm die Adlersfeld-Ballestrem (wie ja auch in ihren Romanen und Erzählungen) die Position eines 'aufgeklärten Traditionalismus' ein, d.h. sie setzte sich ab von dem ihr allzu steif und lebensfern erscheinenden Hofzeremoniell, hielt aber auf ständisch akzentuierte Ordnung.

Auch als Übersetzerin trat sie in Erscheinung und veröffentlichte zum Beispiel Édouard Simons L'Empereur Frederic 1888 unter dem Titel Kaiser Friedrich III. auf Deutsch.

Ein Teil ihres Briefnachlasses befindet sich heute im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek.

Verwendete Quelle: Artikel Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Eufemia_von_Adlersfeld-Ballestrem

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