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Gertrudis Gómez de Avellaneda (23. März 1814, Camagüey, Kuba – 1. Februar 1873, Madrid)

Lyrik

Gebet an die Jungfrau. Aus: Kavyasamgraha, Erotische und esoterische Lieder, Metrische Übersetzungen aus dem indischen und anderen Sprachen von Johann Jakob Meyer, Lotus Verlag, Leipzig, [1903]

An die Hoffnung. Aus: Kavyasamgraha, Erotische und esoterische Lieder, Metrische Übersetzungen aus dem indischen und anderen Sprachen von Johann Jakob Meyer, Lotus Verlag, Leipzig, [1903]


Gertrudis Gómez de Avellaneda (23. März 1814, Camagüey, Kuba – 1. Februar 1873, Madrid)

Gertrudis de Avellaneda war eine kubanisch-spanische Dichterin, Dramatikerin und Schriftstellerin.

Gómez de Avellaneda war die Tochter von Manuel Gomez de Avellaneda, ein Nachkomme der königlichen Familie von Navarra und Aristokratie Vizcaya von Spanien, und auch Kommandeur der spanischen Marine, zuständig für die Region Kuba. Ihre Mutter, Francisca de Arteaga y Betancourt, stammte ebenfalls aus einer wohlhabenden spanischen Familie und lebte in Port-au-Prince.

Im Alter von neun Jahren starb ihr Vater und ihre Mutter heiratete schon zehn Monate später Isidoro de Escalada, einen spanischer Offizier. Mit 22, im Jahr 1836, verließ sie mit ihrer Familie Kuba und zog nach A Coruña in Spanien. Bald darauf zogen sie und ihr Bruder nach Cádiz dann nach Sevilla. Als sie in Spanien ankam, galt Avellaneda bereits als begabte Schriftstellerin. Sie setzte in Spanien ihre schriftstellerische Tätigkeit fort.

In Spanien hatte sie eine Reihe von turbulenten Liebesaffären, teilweise mit prominenten Schriftstellern. Ihre erste Liebesaffäre hatte sie mit Ignacio de Cepeda, der im Mittelpunkt vieler ihrer Schriften stand, die 40 Liebesbriefe von 1839 bis 1854 sind besonders zu erwähnen.

Nach ihrer Beziehung mit Cepeda ging sie nach Cádiz. Dort begann sie eine Affäre mit Gabriel Garcia Tassara, einem Dichter aus Sevilla. Im Jahr 1844 ging eine Tochter aus der Beziehung mit Tassara hervor. Bald nachdem das Mädchen geboren wurde, verließ Tassara sie und weigerte sich seine Tochter anzuerkennen. Ihre Tochter starb wenige Monate später.

Avellaneda heiratete jedoch schon bald einen jüngeren Mann, den sehr wohlhabenden Pedro Sabater. Er war auch ein Schriftsteller und schrieb viele Gedichte für seine Frau. Sie heirateten am 10. Mai 1846. Sabater war schwer krank. Er starb kurz nach ihrer Hochzeit und ließ Avellaneda tief verzweifelt zurück. Sie zog sich in ein Kloster zurück und schrieb das Bühnenstück Egilona.

Im Januar 1863 versuchte sie sich in die Royal Academy einzuschreiben. Doch die Akademie (alle Männer) verweigerten ihr die Aufnahme, obwohl sie von ihren Werke fasziniert waren. Sie stützten die Weigerung alleine auf den Umstand, dass sie eine Frau war.

Sie heiratete am 26. April 1855 bis Oberst, Don Domingo Verdugo y Massieu. Sie zogen von Madrid nach Kuba zurück, wo beide geboren wurden. Sie lebten in die Nähe des Ortes, wo damals Francisco Serrano von 1859 bis 1862 Generalkapitän (captain-general) war. Als sie in Kuba angekommen waren, wurde sie herzlich mit Konzerten, Partys und Musik begrüßt. Kurz nach ihrer Ankunft wurde Verdugo krank und starb am 28. Oktober 1863. Avellaneda war verzweifelt.

Man erinnert sich ihrer als Schriftstellerin und politische Aktivistin. Sie schrieb über Themen, über die viele nicht in der Öffentlichkeit reden würden.


Verwendete Quelle: Englischsprachiger Artikel Gertrudis Gómez de Avellaneda In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: http://en.wikipedia.org/wiki/Gertrudis_G%C3%B3mez_de_Avellaneda

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