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Johanna Beckmann (3. Mai 1868, Brüssow – 8. Februar 1941, Berlin)

Lyrik

Traum und Tat AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash   Digitalisat Digitalisat
Johanna Beckmann, Traum und Tat, Gedanken und Schattenbilder, Rösl und Cie., München, o. J.8

Hexen-Schuß Aus: Johanna Beckmann, Vom Zufrieden-Werden, München, Rösl und Cie. 1921

Die sterbende Geduld Aus: Johanna Beckmann, Traum und Tat, Gedanken und Schattenbilder, Rösl und Cie., München, o. J.

Freut Euch des Lebens Digitalisat Digitalisat

Johanna Beckmann, Freut Euch des Lebens, D. Dreyer & Co., Berlin, [1905]
Die schönsten Blüten-Sträucher Digitalisat Digitalisat

Die schönsten Blüten-Sträucher, Herausgegeben von Max Hesdörffer, 24 Frabdrucktafeln nach Originalen von Johanna Beckmann, Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Berlin, 1905

Johanna Beckmann (3. Mai 1868, Brüssow – 8. Februar 1941, Berlin)

Johanna Beckmann war eine deutsche Porzellanmalerin, Scherenschnitt-Künstlerin und Dichterin.

Johanna Beckmann wurde am 3. Mai 1868 in Brüssow/Uckermark geboren. Bald muss die Familie ins mecklenburgische Stargard (heute Burg Stargard) umgezogen sein, denn hier verbrachte Johanna Beckmann ihre Kinder- und Jugendzeit. Im April 1886 nahm sie eine Berufsausbildung in Berlin auf. Sie besuchte drei renommierte Ausbildungsstätten: die Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums, die Königliche Kunstschule und die Zeichenschule des Lette-Vereins. Nach einer kurzen Zeit als Zeichenlehrerin, begann sie im November 1891 als Gestalterin und "Silhouetten-Malerin" an der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM). Hier verbrachte sie zwanzig anstrengende, doch auch erfolgreiche Berufsjahre. Ihr Jugendstil-Dekor verleiht ihren Porzellanen heute eine hohen Sammlerwert.

Nach anfänglichen Arbeiten in verschiedenen Techniken (Pflanzenzeichnungen als Buchillustration, Dekore für Tapeten, Fliesen u.ä. Mustervorlagen für kunstgewerbliche Arbeiten) konzentrierte sie sich in ihrer weiteren künstlerischen Entwicklung auf den Scherenschnitt. Ihre ersten Scherenschnitt-Bilder stellte sie 1895/96 im Kunstsalon von Eduard Schulte in Berlin aus. Johanna Beckmann arbeitete sowohl als Zeichnerin als auch als Scherenschnitt-Künstlerin für bekannte und viel gelesene Kinder-, Jugend- und Unterhaltungszeitschriften wie Westermanns Monatshefte, Über Land und Meer u.a. Während ihrer schöpferischsten Jahre konnte sich die vielseitige Künstlerin großer Beliebtheit erfreuen. Viele zollten ihrem Werk Anerkennung. 1913 beispielsweise erhielt sie das begehrte Rom-Stipendium.

Von 1905 an veröffentlichte Johanna Beckmann etwa 30 Bücher, in welchen sie eigene Texte mit Scherenschnitten illustrierte. Doch auch für Texte von Goethe, Eichendorff, Storm u.a. waren ihre filigranen Scherenschnitte eine gelungene illustrative Entsprechung.

Der Erste Weltkrieg unterbrach ihre erfolgreiche künstlerische Entwicklung. Es gelang ihr in den 1920er Jahren nur bedingt, an die Erfolge der Vorkriegszeit anzuknüpfen. So waren ihre letzten Lebensjahre von materieller Not und vom Vergessensein belastet.

Johanna Beckmann starb am 8. Februar 1941 in Berlin. Sie wurde in Burg Stargard beigesetzt, in ihrer eigentlichen Heimat. Dort ist ihre Grabstätte als Gedenkort noch heute vorhanden.

Verwendete Quelle: Artikel Johanna Beckmann. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
https://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Beckmann
Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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