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Emilie von Binzer, geborene Emilie Henriette Adelheid von Gerschau, Pseudonym Ernst Ritter (6. April 1801, Berlin – 9. Februar 1891, München)

Prosa
Die Verlobung AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Ernst Ritter, Die Verlobung, Aus: Mohnkörner, Gesammelte Erzählungen, Zweiter Band, Verlag von Gustav Heckenast, Pesth, 1846


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Mohnkörner, Gesammelte Erzählungen, Erster Band, Verlag von Gustav Heckenast, Pesth, 1846

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Mohnkörner, Gesammelte Erzählungen, Zweiter Band, Verlag von Gustav Heckenast, Pesth, 1846

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Mohnkörner, Erzählungen, Verlag von Kath. Gerzabek, Prag, 1855

Emilie von Binzer, geborene Emilie Henriette Adelheid von Gerschau, Pseudonym Ernst Ritter (6. April 1801, Berlin – 9. Februar 1891, München)

Emilie von Binzer, geborene Emilie Henriette Adelheid von Gerschau, Pseudonym Ernst Ritter war eine adelige Schriftstellerin.

Ihr Vater Freiherr von Gerschau war ein unehelicher Sohn des kurländischen Herzogs Peter von Biron und russischer Generalkonsul in Kopenhagen. Emilie wurde am Hof ihrer Tante, der Herzogin Wilhelmine von Sagan, aufgezogen und erhielt dort die bestmögliche Erziehung und Bildung.

1822 lernte sie August Daniel von Binzer kennen, der einer Einladung ihrer Tante zu einer literarisch-musischen Veranstaltung im Schloss gefolgt war. Nach ihrer Hochzeit noch im selben Jahr lebte das Ehepaar u. a. in Venedig, Köln, Leipzig (wo August Daniel von Binzer als Redakteur für die Zeitung für die elegante Welt arbeitete), kurz in Augsburg und schließlich übersiedelte die Familie 1845 nach Wien. Die Dame des Hauses führte, so wie bereits zuvor in Leipzig, einen biedermeierlichen Salon, in dem Künstler, Literaten und Politiker ein und aus gingen.

Das mit Freiherr von Zedlitz befreundete Ehepaar beschloss an einem österreichischen Alpensee gemeinsam ein Haus zu bauen. Die Wahl fiel auf Altaussee, wo im Jahr 1847 mit dem Bau des „Seehauses“ (später Parkhotel) begonnen wurde. Im Jahr 1848 folgte das Ehepaar Adalbert Stifter nach Linz, wo sie im Winter das Eckhaus Promenade – Klammstraße bewohnten, im Sommer aber in Altaussee lebten. Ihr Salon wurde hier der Treffpunkt der Linzer Gesellschaft sowie gehobener Wiener Gäste.

Emilie von Binzer schrieb einige Werke, welche auch am Burgtheater aufgeführt wurden und stand Erzherzog Maximilian literarisch beratend zur Seite. Dieser besuchte sie noch kurz vor seiner Abreise nach Mexiko und sie erhielt nach seiner Hinrichtung einen Abschiedsbrief.

Nachdem 1868 ihr Gatte und auch Adalbert Stifter verstorben waren übersiedelte sie zu einem ihrer Söhne nach München, wo sie im 90. Lebensjahr verstarb.


Verwendete Quelle: Artikel Emelie von Binzer In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Emilie_von_Binzer

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