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Georg Anton Lorenz Diefenbach (19. Juli 1806, Ostheim in der Wetterau – 28. März 1883, Darmstadt)

Prosa

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Lorenz Diefenbach, Eschenburg und Eschenhof, Novelle, Verlag der J. Kühtmann's Buchhandlung, Franz Benjamin Auffahrt, Frankfurt am Main, 1852
Die Rechtschreibung wurde von Jürgen Beschorner aktualisiert, der auch das ePub erstellt hat.

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Lorenz Diefenbach, Arbeit macht frei, Erzählung, Verlag der J. Kühtmann's Buchhandlung, Bremen, 1873
Die Rechtschreibung wurde von Jürgen Beschorner aktualisiert, der auch das ePub erstellt hat.


Georg Anton Lorenz Diefenbach (19. Juli 1806, Ostheim in der Wetterau – 28. März 1883, Darmstadt)

Georg Anton Lorenz Diefenbach war Bibliothekar, Pfarrer, Germanist, Lexikograf und Schriftsteller.

Während seines Studiums wurde er 1821 Mitglied der Gießener Burschenschaft Constantia.

Diefenbach war Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften und mit Jacob Grimm befreundet. Bekannt geworden ist er durch den, später durch die Nationalsozialisten zynisch missbrauchten, Spruch Arbeit macht frei, der Titel einer 1873 in Bremen erschienenen Erzählung (1872 Vorabdruck in einer Wiener Zeitung). Die Erzählung handelt von einer adeligen Frau, Elodie von Bentem, die Arbeit als eine Möglichkeit erfährt, die Einschränkungen ihrer Individualität durch Standesvorurteile und Geschlecht zu überwinden und nach einer Reihe von oft klischeehaften Abenteuern in den ruhigen Hafen der Ehe einzufahren. Kolportagehafte Elemente in Nebenhandlungen mit Kontrastfiguren heben den Wert der Arbeit noch zusätzlich hervor.

Zudem schrieb Diefenbach Gedichte und zahlreiche sprachwissenschaftliche Werke, darunter Forschungen zu den deutschen Dialekten. Seine lexikografischen Arbeiten, insbesondere die beiden lateinisch-deutschen Glossarien (abgekürzt oft Dfg und Dfng) sind noch heute (2008) von Wert für die Forschung. Viele Angaben aus seinem Glossarium latino-germanicum wurden in das Glossarium ad scriptores mediae et infimae latinitatis übernommen.

Lorenz Diefenbach wurde 1848 zum Ehrenbürger der Stadt Offenbach am Main ernannt. 1848 war er Mitglied des Vorparlaments.




Verwendete Quelle und mehr: Artikel Lorenz Diefenbach in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Lorenz_Diefenbach

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Bildquelle: ÖNB


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