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Maria Eichhorn (11. November 1879, Giersdorf – 1930)

Prosa
Da sang die Fraue Troubadur AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Dolorosa, Da sang die Fraue Troubadour, Leipziger Verlag G.m.b.H., Leipzig, 1905
Tagebuch einer Erzieherin AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Dolorosa, Tagebuch einer Erzieherin, Leipziger Verlag G.m.b.H., Leipzig. [o. J.]

Maria Eichhorn (11. November 1879, Giersdorf – 1930)

Maria Eichhorn-Fischer war eine deutsche Schriftstellerin, Diseuse und Kabarettistin.
Pseudonym: Dolorosa.

Maria Eichhorn wurde unter dem Pseudonym Dolorosa (Schmerzensreiche) vor allem als Autorin erotischer Gedichte und Prosa mit sadomasochistischer Tendenz bekannt.

Die Tochter eines Oberförsters verließ bereits mit 16 Jahren das Elternhaus und arbeitete als Privatsekretärin in Breslau und anschließend als Erzieherin in Südungarn. 1899 kam sie nach Berlin, wo sie die folgenden Jahre lebte. Sie verkehrte dort in den Kreisen der Berliner Bohème und trat als Kabarettistin und Diseuse in Kabaretts wie der Silbernen Punschterrine oder dem „Hungrigen Pegasus“ auf, wo sie schwül-sinnliche Lyrik und Dirnenlieder zum Vortrag brachte.[1] Ab 1902 veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Dolorosa Lyrik und Prosa sowie Übersetzungen aus dem Französischen. Sie heiratete den Schriftsteller Wilhelm Fischer (1878-1963). Der Zeitpunkt von Kennenlernen und Heirat ist unklar, 1905 bestand die Ehe jedenfalls schon. Dessen Werke (Mein Schmerzensweg, Sadistisches in meinem Lebenswege und Ein Märtyrer der Frauen – Roman einer Ehe auf flagellantistischer Grundlage) die er unter den Pseudonymen Wilhelm Fischer vom Thal, Heliogabal und Wilhelm Eichhorn veröffentlichte, reflektieren vermutlich autobiografisch Elemente seines Ehelebens. Die Ehe hatte jedoch keinen Bestand: nach seiner Trennung von Maria Eichhorn trat Fischer 1908 zum Katholizismus über und dokumentierte seine Konversion in dem Buch Meine Rückkehr von Luthers Sonderlehre zur katholischen Kirche (Berlin 1908). Zu diesem Zeitpunkt lebte Maria Eichhorn vermutlich in Istanbul. Danach verliert sich ihre Spur.


Verwendete Quelle: Artikel Maria Eichhorn in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Eichhorn_(Schriftstellerin)

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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