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Georg Moritz Ebers (1. März 1837, Berlin – 7. August 1898, Tutzing)

Prosa

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Georg Ebers, Ein Wort, Stuttgart/Leipzig, Deutsche Verlags-Anstalt, 1883
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Georg Ebers, Kleopatra, Historischer Roman, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, Leipzig, Berlin, Wien, 1894



Georg Moritz Ebers (1. März 1837, Berlin – 7. August 1898, Tutzing)

Georg Ebers war ein deutscher Ägyptologe und Schriftsteller. Mit seinen historischen Romanen und populärwissenschaftlichen Büchern trug er zur großen Popularität der Ägyptologie im ausgehenden 19. Jahrhundert bei.

Georg Ebers entstammte dem Berliner jüdischen Großbürgertum. Beide Eltern waren zum Christentum konvertiert. Ebers wurde von seiner Mutter nach Keilhau bei Rudolstadt in die dortige Knabenerziehungsanstalt geschickt. Da dort keine Abiturprüfungen abgenommen wurden, besuchte er ab 1852 das Gymnasium in Cottbus. Aufgrund seiner Beziehung zu einer Schauspielerin musste er das Gymnasium verlassen und konnte sein Abitur erst 1857 in Quedlinburg machen.

Ebers studierte zunächst Rechtswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen, wo er sich dem Corps Saxonia anschloss. Bald interessierte er sich mehr und mehr für das alte Ägypten. Sein Lehrer in der Beschäftigung mit den Hieroglyphen war Richard Lepsius. 1865 habilitierte sich Ebers in Jena und wurde Privatdozent, 1869 a. o. Professor für Ägyptologie.

1870 als a. o. Professor nach Leipzig berufen, erhielt er 1875 den Lehrstuhl. Seit 1876 schwer erkrankt, wurde er, nachdem sich zudem eine seit 1887 bestehende linksseitige Stimmbandlähmung nicht besserte und ihn an der Durchführung von Vorlesungen hinderte, auf eigenen Wunsch 1889 vorzeitig emeritiert. Seinen Lebensabend verbrachte er in München.

1869/70 und 1872/73 führte Ebers zwei Forschungsreisen nach Ägypten durch, auf denen er den nach ihm benannten Papyrus Ebers erwarb, ein umfangreiches medizinisches Handbuch aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. (jetzt in der Papyrus- und Ostrakasammlung der Universitätsbibliothek Leipzig).

1895 wurde Ebers in die Königlich Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Er war zudem Mitglied der Königlich Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig.

Er war seit 1865 verheiratet mit Antonie geborene Beck verwitwete Loesevitz; sie brachte zwei Töchter mit in die Ehe. Aus der Ehe gingen weitere sechs Kinder hervor, darunter der Sohn Paul und die Tochter Maria Sophia, genannt Marie (geb. 4. Februar 1871 in Leipzig), hervor, die am 10. August 1894 den damaligen Leipziger Privatdozenten Heinrich Triepel (1868-1946) heiratete. Marie Triepel verfasste im September 1949 Lebenserinnerungen, die ungedruckt geblieben sind.

Beginnend mit Eine ägyptische Königstochter (1864) verfasste Ebers zahlreiche historische Romane, die auf großes Leserinteresse stießen. Neben Felix Dahn gilt er als der bedeutendste Vertreter des "Professorenromans". Die Themen der Romane wählte er teilweise aus dem Umfeld seiner wissenschaftlichen Arbeit, also der ägyptischen Geschichte, aber auch aus anderen Epochen (Mittelalter).

Von 1879 bis 1884 gab Ebers die "buchkünstlerisch aufwendig gestalteten" Luxusbände Aegypten in Bild und Wort sowie Palästina in Bild und Wort heraus: Die mit rund 700 Holzschnitten versehenen Bildbände wurden nach Vorlagen von 40 namhaften Künstlern und Orientalisten hauptsächlich in der Stuttgarter Xylographischen Anstalt von Eduard Hallberger produziert und verlegt.

Verwendete Quelle: georg Ebers in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Ebers

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