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Hans Ehrenbaum-Degele (24. Juli 1889, Berlin – 28. Juli 1915 am Narew)

Prosa
Kreuzfahrt AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Verse von Hans Ehrenbaum-Degele, Kreuzfahrt – einem kleinen Tischlermädchen, Kugel-Verlag, Hamburg, o. J.


Die Gräfin von der Wart Digitalisat Digitalisat

Hans Ehrenbaum-Degele, Die Gräfin von der Wart, Trauerspiel in fünf Akten, Dreililien-Verlag, Karlsruhe und Leipzig

Gedichte Digitalisat Digitalisat

Hans Ehrenbaum-Degele, Gedichte, Insel Verlag, Leipzig, 1917



Hans Ehrenbaum-Degele (24. Juli 1889, Berlin – 28. Juli 1915 am Narew)

Hans Ehrenbaum-Degele war ein deutscher Lyriker und Herausgeber.

Hans Ehrenbaum-Degele entstammte väterlicherseits einer Bankiersfamilie und mütterlicherseits einer Künstlerfamilie; seine Mutter war die Tochter des Opernsängers Eugen Degele. Er studiert gemeinsam mit Friedrich Wilhelm Murnau, der später auch sein Lebensgefährte wurde, Philologie in Berlin und Kunstgeschichte und Literatur in Heidelberg. In Berlin kam er in Kontakt mit Künstlerkreisen. 1911 erschienen seine ersten Gedichte u. a. in Der Sturm (Hrsg. Herwarth Walden) und in Die Bücherei Maiandros (Hrsg. Alfred Richard Meyer), die ihn zu einem wichtigen Vertreter des deutschen Frühexpressionismus werden ließen. In den Jahren 1912 und 1913 trat er in Kurt Hillers Kabarett Gnu auf. Ab 1913 gab er zudem gemeinsam mit Robert Renato Schmidt, Ludwig Meidner und Paul Zech die Zeitschrift Das neue Pathos heraus. Kurt Erich Meurer widmete ihm und Paul Zech seinen 1913 erschienenen Gedichtband Jeder Tag hißt Fahnen.

Vier Tage nach seinem 26. Geburtstag fiel Ehrenbaum-Degele als Leutnant 1915 an der Ostfront bei den Kämpfen am Fluss Narew im heutigen Polen. Nach seinem Tod veröffentlichte Else Lasker-Schüler, in deren Texten Ehrenbaum-Degele als Tristan besungen wird, das Gedicht Hans Ehrenbaum-Degele. 1917 erschien eine Gedichtsammlung Ehrenbaum-Degeles mit einem Vorwort von Paul Zech im Insel Verlag.

Verwendete Quelle: Artikel Hans Ehrenbaum-Degele In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Ehrenbaum-Degele

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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