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Else Feldmann (25. Februar 1884 Wien – 17. Juni 1942 im Vernichtungslager Sobibor ermordet)

Prosa
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Aus: Arbeiter-Zeitung vom 5. März 1933, Wien, S. 18

Der Schrei,
den niemand hört!
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Else Feldmann, Der Schrei, den niemand hört!, Trauerspiel aus dem Ghetto in vier Akten, Grundlage dieser Ausgabe ist die Transkription von Eckart Früh. Sie wurde überarbeitet. Transkription nach dem Typoskript, das im Wiener Theatermuseum aufbewahrt wird.

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Else Feldmann, Löwenzahn, Eine Kindheit, Rikola Verlag, Wien, Berlin, Leipzig, München, 1921


Else Feldmann (25. Februar 1884 Wien – 17. Juni 1942 im Vernichtungslager Sobibor ermordet)

Else Feldmann war eine österreichische Schriftstellerin und Journalistin

Die Tochter jüdischer Eltern wuchs mit sechs Geschwistern in wirtschaftlich nicht begünstigten Verhältnissen auf. Durch ihre Energie schaffte sie es, eine Lehrerinnenbildungsanstalt zu besuchen. Als ihr Vater seine Stelle als Handelsvertreter verlor und die Familie dadurch ohne Einkommen war, musste sie diese Ausbildung abbrechen und arbeitete in einer Fabrik.

Ab 1908 veröffentlichte sie zahlreiche kleine Erzählungen sowie journalistische Berichte, wie Jugendgerichtsreportagen und Texte zu sozialkritischen Themen wie Kindernot, Jugendkriminalität und die Elendsbezirke der Stadt. Hauptsächlich veröffentlichte sie im "Abend", dem "Neuen Wiener Journal", der "Neuen Freien Presse", der Arbeiter-Zeitung und "Die Frau".

Des Weiteren schrieb sie Romane, die zum Teil zunächst als Fortsetzungsgeschichten in den Zeitungen abgedruckt wurden. Auf diese Weise erreichte sie auch Leute, die keine Bücher kauften oder ausliehen und hatte selber ein Auskommen. In der literarischen Qualität ihrer Schriften sank sie dabei dennoch nie auf das Niveau von Trivialromanen.

Dialoge spielten in ihren Texten eine große Rolle. Sie schrieb auch ein Theaterstück mit dem Titel Der Schrei, den niemand hört, das am 12. Februar 1916 an der Wiener Volksbühne uraufgeführt wurde. Das "Trauerspiel aus dem Ghetto" fand nicht den erhofften großen Publikumszuspruch und wurde bald wieder vom Spielplan genommen. Darüber hinaus schrieb sie noch andere Dramen, die alle verschollen sind. Sie pflegte engen Kontakt zur Wiener Journalisten- und Literatenszene (z. B. gab es einen, ebenfalls verschollenen, Briefwechsel mit Arthur Schnitzler) und war 1933 Gründungsmitglied der "Vereinigung sozialistischer Schriftsteller", die wegen obrigkeitlichen Verbots nur ein Jahr Bestand hatte. Am 14. Juni 1942 wurde sie von der Gestapo verschleppt und wenig später im Vernichtungslager Sobibór, das im östlichen Polen an der ukrainischen Grenze liegt, ermordet.


Lesen Sie auch Else Feldmann's Biographie von Margit Wolfsberger.


Verwendete Quelle: Artikel Else Feldmann In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
https://de.wikipedia.org/wiki/Else_Feldmann
Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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