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Biographie

Gertrud Franke-Schievelbein (auch Franke-Schivelbein) (26. Februar 1851, Berlin – 23. Februar 1914, Berlin)

Gertrud Franke-Schievelbein war eine deutsche Schriftstellerin.

Frau Gertrud Franke-Schievelbein, Wiesbaden, Goethestrasse 12, ist als älteste Tochter des 1867 verstorbenen bekannten Bildhauers, Mitglied des Senats der Akademie der Künste, Hermann Schievelbein, am 26. Februar 1851 zu Berlin geboren. Schon im Elternhause war ihr vielfache Anregung für Kunst und Wissenschaften geboten. Ihre Neigung wies sie anfänglich auf die Malerei. Nach dem Tode ihres Vaters trat sie in eine Kunstschule und beschloss ihre Studien in diesem Fache mit einer Prüfung. Im Kullakschen Institut bildete sie sich im Klavierspiel und bei bedeutenden Meistern trieb sie Gesangstudien, kehrte dann zur Malerei zurück und war bis zu ihrer Verheiratung mit dem Bibliothekar an der Göttinger Universität, Dr. Johannes Franke, in dem Atelier von Lulvès und später noch einige Zeit bei Karl Gussow thätig. Im Jahre 1890 trat sie zuerst schriftstellerisch auf; 1893 trug sie den ersten Preis für ihre Novelle »Der Menschenkenner« bei einem Preisausschreiben des Universums in Dresden davon. Im Jahre 1895 verliess sie Göttingen mit ihrem Gatten, welcher eine Stellung als komm. Direktor der Königlichen Landesbibliothek in Wiesbaden erhielt.

Ihre Tochter Ilse Frank-Oehl war auch eine Schriftstellerin und Dichterin.

Verwendete Quelle: Sophie Pataky, Lexikon deutscher Frauen der Feder, Bd. 1, Berlin, 1898, S. 224 f.

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