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Alberta von Freydorf, geb. Albertine Freiin von Cornberg (19. Februar 1846, Paris – 8. November 1923, Karlsruhe)

Prosa
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Aus: In der Geißblattlaube, Ein Märchenstrauß im Garten der mütterlichen Freundin Frau Josephine Scheffel gebunden und ergänzt von Alberta von Freydorf, Verlag von C. C. Meinhold & Söhne, Dresden, 1886

In der Geißblattlaube Digitalisat Digitalisat

In der Geißblattlaube, Ein Märchenstrauß im Garten der mütterlichen Freundin Frau Josephine Scheffel gebunden und ergänzt von Alberta von Freydorf, Verlag von C. C. Meinhold & Söhne, Dresden, 1886

Die Liebesquelle von
Spangenberg
Digitalisat Digitalisat

Alberta Freydorf, Die Liebesquelle von Spangenberg, Verlag von Alexander Duncker, Berlin, 1885

Rhodopis Digitalisat Digitalisat

Alberta Freydorf, Rhodopis, Verlag von G. Braun'sche Hofbuchhandlung, Karlsruhe, 1884


Alberta von Freydorf, geb. Albertine Freiin von Cornberg (19. Februar 1846, Paris – 8. November 1923, Karlsruhe)

Alberta von Freydorf, geb. Albertine Freiin von Cornberg war eine deutsche Schriftstellerin.

Alberta (eigentlich Albertine; als Schriftstellerin nannte sie sich Alberta) von Freydorf wurde 1846 als drittes Kind von Otto Karl Wilhelm Joseph Freiherr von Cornberg und der Schauspielerin Wilhelmine Thoene in Paris geboren. Sie entstammte der alten kurhessischen Adelsfamilie Cornberg und wuchs seit 1851 in Karlsruhe auf, wo ihre Mutter ein festes Engagement am Hoftheater bekam. Sie besuchte die Höhere Töchterschule und die Privatschule Boisot; die Jahre 1859 bis 1862 verbrachte sie im Kloster Sacré-Cœur bei Kinzigheim im Elsass.

1866 absolvierte sie ein dreimonatiges Volontariat am Hoftheater Stuttgart. Am 6. November desselben Jahres heiratete sie den 27 Jahre älteren badischen Staatsbeamten und späteren Minister Rudolf von Freydorf. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor (Eugen, 1867-1914, und Rudolf, geb. 1868). Freydorfs Repräsentationspflichten als Politikergattin trugen dazu bei, sie zum Zentrum eines Karlsruher Künstlerkreises zu machen. Sie war unter anderem mit der Mutter Joseph Viktor von Scheffels, Josefine Scheffel, befreundet; der Dichter übernahm nach dem Tod ihres Mannes auch die Vormundschaft für die beiden Söhne.

Seit dem Tod ihres Mannes 1882 begann sie verstärkt schriftstellerisch tätig zu werden, wohl auch, um ihre schmale Witwenpension aufzubessern. Sie verfasste zahlreiche Novellen, Märchen, Romane und (Gelegenheits-)Gedichte - einige davon zusammen mit bzw. als Nachfolgerin von Josefine Scheffel -, von denen viele in Zeitungen, Zeitschriften und Kalendern erschienen. Ihr erstes Buch Rhodopis wurde 1885 veröffentlicht. Aus ihren Beziehungen zum badischen Hof heraus entstanden auch Biographien über den Großherzog Friedrich und Kaiserin Augusta. Zudem schrieb sie Festspiele und organisierte lebende Bilder.

Alberta von Freydorf starb 1923 im Alter von 78 Jahren. Zu Lebzeiten genoss sie relativ große Popularität, ihr Werk geriet jedoch schnell in Vergessenheit. Ihr Nachlass befindet sich heute in der Badischen Landesbibliothek.

Verwendete Quelle: Artikel Alberta von Freydorf In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Alberta_von_Freydorf

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