ngiyaw-eBooks Home

Georg Hermann, eigentlich Georg Hermann Borchardt (7. Oktober 1871, Berlin – 19. November 1943 im KZ Auschwitz-Birkenau)

Prosa
Modelle AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Modelle, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1907

Henriette Jacoby Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Henriette Jacoby, Drama, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1915

Jettchen Gebert Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Jettchen Gebert, Schauspiele, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1918

Mein Nachbar Ameise Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Mein Nachbar Ameise, Spiel in drei Akten, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1917

Randbemerkungen (1914-17) Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Randbemerkungen (1914-17), Spiel in drei Akten, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1919

Schnee Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Schnee, Roman, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1921

Aus dem letzten Hause Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Aus dem letzten Hause, Ein neues Skizzenbuch, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1900

Der Wüstling oder
die Reise nach Breslau
Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Der Wüstling oder die Reise nach Breslau, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1911

Die deutsche Karikatur
im 19. Jahrhundert
Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Die deutsche Karikatur im 19. Jahrhundert, Verlag von Velhagen und Klasing, Bielefeld und Leipzig, 1901

Die Zukunftsfrohen Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Die Zukunftsfrohen, Neue Skizzen, Verlag von F. Fontane & Co., Berlin, 1898

Heinrich Schön jun. Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Heinrich Schön jun., Roman, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1919

Kubinke Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Heinrich Schön jun., Roman, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1910

Aus guter alter Zeit Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Aus guter alter Zeit, mit 106 Abbildungen, Vita Deutsches Verlagshaus, Berlin, 1911

Einen Sommer lang Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Einen Sommer lang, Roman, Ullstein & Co., Berlin und Wien, 1917

Die Nacht des Dr. Herzfeld Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Die Nacht des Dr. Herzfeld, Roman, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1911

Kleine Erlebnisse Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Kleine Erlebnisse, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1919

Sehnsucht Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Sehnsucht, Ernste Plaudereien, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1909

Spielkinder Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann, Spielkinder, Egon Fleischel & Co., Berlin, 1920

Das Biedermeier im Spiegel
seiner Zeit
Digitalisat Digitalisat

Georg Hermann (Herausgeber), Das Biedermeier im Spiegel seiner Zeit, Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart, [1913]

Georg Hermann, eigentlich Georg Hermann Borchardt (7. Oktober 1871, Berlin – 19. November 1943 im KZ Auschwitz-Birkenau)

Georg Hermann war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller.

Georg Hermann wurde 1871 als jüngstes von sechs Kindern einer alteingesessenen jüdisch-berlinerischen Familie mit dem Namen Georg Borchardt geboren. Der gewählte Name Hermann war der Vorname seines Vaters, dessen Leben und Sterben das harte Leben und bittere Sterben des hoffnungslos Unterliegenden war. Den Namen des Vaters sollte er wieder zu Ehren bringen – so Georg Hermann zur Wahl seines Pseudonyms.

Der Ägyptologe und Archäologe Ludwig Borchardt war sein Bruder. Georg Hermann arbeitete als kaufmännischer Lehrling und besuchte von 1896 bis 1899 literarische, kunstgeschichtliche und philosophische Vorlesungen an der Universität Berlin. Später war er beim Statistischen Amt Berlin beschäftigt und schrieb für vierzig Zeitungen und Zeitschriften, vor allem aus dem Ullstein-Verlag.

Georg Hermann war im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ein vielgelesener Schriftsteller. Sein literarisches Vorbild war Theodor Fontane, was ihm auch die Bezeichnung jüdischer Fontane eintrug. Die Romane Jettchen Gebert und Henriette Jacoby, die im Berlin der 1840er Jahre spielen und ein Bild des liberalen Geistes dieser Zeit in einer jüdischen Familie zeichnen, waren seinerzeit Bestseller mit zusammen mehr als 260 Auflagen. Seine anderen Romane erreichten nicht die gleiche Popularität.

Georg Hermann war 1909 Mitgründer und 1910-1913 erster Vorsitzender des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller, dem bald fast alle prominenten Schriftsteller deutscher Sprache beitraten.

Durch die Nationalsozialisten ständig bedroht, entschloss sich Hermann nach dem Reichstagsbrand im Jahre 1933, Deutschland zu verlassen. Mit seinen zwei jüngsten Töchtern und seiner geschiedenen Frau ging er nach Holland ins Exil. Georg Hermanns Werke standen auf der Schwarzen Liste und wurden bei den Bücherverbrennungen im Mai 1933 den Flammen übergeben. Im Exil schrieb Hermann unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen Eine Zeit stirbt sowie drei weitere Romane. Nach der Besetzung durch die deutsche Wehrmacht wurde er Anfang 1943 gezwungen, sich von seinem Wohnort Hilversum nach Amsterdam zu begeben. Aus Amsterdam wurde Hermann mit der Tochter aus zweiter Ehe Ursula und deren Sohn Michael in das Durchgangslager Westerbork, und am 16. November 1943 ohne Tochter und Enkel in das KZ Auschwitz deportiert. Der Transport mit 995 Juden aus dem Lager Westerbork erreichte Auschwitz am 17. November 1943. Als Todesdatum gilt der 19. November 1943.


Verwendete Quelle: Artikel Georg Hermann in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Hermann

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


ngiyaw-eBooks Home