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Therese Huber (Therese Heyne) (7. Mai 1764, Göttingen – 15. Juni 1829, Augsburg)

Prosa

Geschichte eines armen Juden AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Therese Huber, Geschichte eines armen Juden, Aus: Therese Huber, Erzählungen, Gesammelt und herausgegeben von V. A. H., In sechs Theilen, Zweiter Theil, F. A. Brockhaus, Leipzig, 1830, S. 135ff.


Die Geschichte des Cevennen-Kriegs AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Therese Huber, Die Geschichte des Cevennen-Kriegs, Ein Lesebuch für Ungelehrte, J. G. Cotta'schen Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1834


Der Traum des Lebens AcrobatReader PDF    AcrobatReader PDF (eBB)    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Therese Huber, Der Traum des Lebens, Märchen, Aus: Therese Huber, Erzählungen, Gesammelt und herausgegeben von V. A. H., In sechs Theilen, Sechster Theil, F. A. Brockhaus, Leipzig, 1833, S. 133-169



Therese Huber (Therese Heyne) (7. Mai 1764, Göttingen – 15. Juni 1829, Augsburg)

Therese Huber war eine deutsche Schriftstellerin.

Therese Huber war eine in ihrer Zeit herausragende und bedeutende Persönlichkeit, Schriftstellerin (Romane, Erzählungen, Reisebeschreibungen, Essays, Rezensionen, Korrespondenzartikel), Übersetzerin, Redakteurin (Cottas Morgenblatt für gebildete Stände) und Briefschreiberin (ca. 4500 überlieferte Briefe). Seit 1989 erscheint im Olms-Verlag eine Reprintausgabe der Romane und Erzählungen, seit 1999 eine auf neun Bände geplante Briefausgabe Therese Huber (BTH) im Niemeyer-Verlag. Beide Ausgaben werden in der "Arbeitsstelle Therese Huber" der Universität Osnabrück unter der Leitung von Magdalene Heuser vorbereitet und erarbeitet.

Therese Huber war die älteste und Lieblingstochter des Altphilologen Christian Gottlob Heyne (1729-1812), des wohl einflussreichsten Professors der neugegründeten Göttinger Universität. Die Grundlagen ihrer autodidaktisch erworbenen, unsystematischen Bildung erhielt sie in Göttingen; dort hatte sie leichten Zugang zu den Beständen der von ihrem Vater geleiteten Bibliothek, wovon sie reichlich Gebrauch machte. In erster Ehe heiratete sie den Natur- und Völkerkundler Georg Forster (1754-1794), mit dem sie 1785-1787 zwei Jahre in Vilnius (damals Polen), 1787-1788 vorübergehend wieder in Göttingen und dann 1788-1792 in Mainz während der Zeit der Französischen Revolution und der Mainzer Republikgründung lebte. Zu der bereits eingeleiteten Scheidung dieser Ehe ist es aufgrund Georg Forsters Tod im Januar 1794 nicht mehr gekommen. In zweiter Ehe heiratete Therese den Schriftsteller und Redakteur Ludwig Ferdinand Huber (1764-1804), mit dem sie 1794-1798 in dem kleinen Dorf Bôle bei Neuchâtel, 1798 wenige Wochen in Tübingen, dann bis 1804 in Stuttgart und 1804 in Ulm lebte. Für Forster fertigte Therese Huber bereits Übersetzungen an, ihre schriftstellerische Tätigkeit begann sie aber erst in der Zeit ihrer zweiten Ehe (ab 1793/94). Bis 1819 veröffentlichte Therese ihre Werke anonym oder unter dem Namen Ludwig Ferdinand Hubers.

Als Witwe wohnte Therese Huber zunächst lange bei der Familie ihrer zweiten Tochter Claire von Greyerz: 1805-1807 in Stoffenried und 1807-1816 in Günzburg. In diesen Jahren versuchte sie immer wieder, für sich eine Berufstätigkeit als Erzieherin zu finden. Sie zog im August 1816 wieder nach Stuttgart, als Johann Friedrich Cotta ihr die Möglichkeit einer Anstellung in seinem Verlag in Aussicht stellte. Zunächst übertrug er ihr die Redaktion des Kunst-Blatts, einer Beilage zum Morgenblatt für gebildete Stände, kurz darauf (Anfang Januar 1817) übernahm sie die redaktionelle Verantwortung für das ganze Morgenblatt, das sie bis Ende 1823 erfolgreich führte. Im November 1823 zog sie nach Augsburg um, da Cotta die Redaktion des Morgenblatts dorthin zu verlegen plante, was jedoch nicht geschah. Damit endete ihre Redaktionstätigkeit. In Augsburg lebte auch die Familie ihrer Tochter Claire von Greyerz. Dort ist Therese Huber 1829, fast erblindet, im Alter von 65 Jahren gestorben.

Therese Huber hat zehn Kinder geboren (vier in der Forster- und sechs in der Huber-Ehe), von denen vier das Erwachsenenalter erreicht haben: Therese Forster (1786-1862), die unverheiratet geblieben und Erzieherin geworden ist; Claire Forster (1789-1839), ab 1805 verheiratet mit Gottlieb von Greyerz (1778-1855), einem Forstmeister; Luise Huber (1795-1831), ab 1813 verheiratet, 1816 geschieden und ab 1822 wieder verheiratet mit Emil von Herder (1783-1855); Victor Aimé Huber (1800-1869), Reiseschriftsteller, Gymnasialprofessor und Sozialreformer.

Biographie: Artikel Therese Huber in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Therese_Huber

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.