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Carl Karlweis (Pseudonym), Karl Weiss (23. November 1850, Wien – 27. Oktober 1901, Wien)

Prosa

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Karl Weiß, Feuerliesl, Erzählung Aus: Die Gartenlaube, Heft 11-13, Verlag von Ernst Keil, Leipzig, 1881



Carl Karlweis (Pseudonym), Karl Weiss (23. November 1850, Wien – 27. Oktober 1901, Wien)

Carl Karlweis (Pseudonym) eigentlich: Karl Weiss war ein österreichischer Dramatiker und Erzähler.

Karlweis war seit 1868 Bediensteter der Österreichisch-ungarischen Staatseisenbahngesellschaft in Graz, 1869 wechselte er zur Carl-Ludwig-Bahn. Ab 1876, schon schriftstellerisch tätig, war er Betriebssekretär der Graz-Köflacher Bahn, ab 1891 in der Generaldirektion der Südbahngesellschaft in Wien Ober-Inspektor und Vorstand des Bureaus fur allgemeine Angelegenheiten.

Er schrieb zahlreiche Erzählungen und Romane, teilweise im Wiener Dialekt. Mit Hermann Bahr und Vinzenz Chiavacci schrieb er auch Lustspiele und Volksstücke, die insbesondere in Wien am Deutschen Volkstheater sowie an Häusern der Wiener Volksbühne aufgeführt wurden.

Am 25. November 1896 erhielt er fur sein Volksstück Der kleine Mann den Raimund-Preis.

Bereits seit Jahren schwer magenkrank, schrieb er als letztes Stück Der neue Simson, das am 19. Oktober 1901 am Deutschen Volkstheater unter Mitwirkung von Franz Tewele sowie Helene Odilon Premiere hatte und deren durchschlagender Erfolg sich während der letzten Lebenstage auf Karlweis' Gemütslage günstig auswirkte.

Karlweis starb, ein paar Monate nach der Rückkehr von einer Kur in Lovrana, am 27. Oktober 1901 in seiner Wohnung, Wien-Wieden, Mayerhofgasse 12. Er wurde am 29. des Monats, unter überaus zahlreicher Beteiligung von Vertretern aus Literatur und Kunst, auf dem evangelischen Friedhof Wien Matzleinsdorf (Gruppe 18, Nummer 12) zur letzten Ruhe bestattet. Jüdischer Abstammung, war er am 23. April 1889 zum protestantischen Glauben konvertiert.

Im Jahr 1919 wurde in Wien-Währing (18. Gemeindebezirk) die Karlweisgasse nach ihm benannt.



Verwendete Quelle: Artikel Carl Karlweis in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: Carl Karlweis

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