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Ellen Karolina Sophie Key (11. Dezember 1849, Sundsholm – 25. April 1926 in Strand, Vätternsee)

Prosa
Mißbrauchte Frauenkraft AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Ellen Key, Mißbrauchte Frauenkraft, Autorisierte Übersetzung von Therese Krüger, Verlag von Albert Langen, Paris, Leipzig, München, 1898
Victoria Benedictsson AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Aus: Drei Frauenschicksale von Ellen Key, S. Fischer Verlag, Berlin, 1908, in der Übertragung von Marie Franzos
Anne Charlotte Leffler AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Aus: Drei Frauenschicksale von Ellen Key, S. Fischer Verlag, Berlin, 1908, in der Übertragung von Marie Franzos
Sofja Wassiljewna Kowalewskaja AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Aus: Drei Frauenschicksale von Ellen Key, S. Fischer Verlag, Berlin, 1908, in der Übertragung von Marie Franzos
Weibliche Sittlichkeit epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Ellen Key, Weibliche Sittlichkeit. Aus:»Neue Deutsche Rundschau«, X. Jahrgang, Heft 4, 1899 in Dokumente der Frauen, Bd.1, Nr.7, 1899
Frida Stéenhoff. epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Ellen Key, Frida Stéenhoff. Aus: Dokumente der Frauen, Bd.5, Nr.8, 1901, Aus dem Schwedischen von Francis Maro
Von Frauen und über Frauen. Aus: Ellen Key, Das Jahrhundert des Kindes, S. Fischer Verlag, Berlin, 1902 zitiert nach: Die Frau, Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit, 9. Jahrgang Heft 11, August 1902, S. 673

Ellen Karolina Sophie Key (11. Dezember 1849, Sundsholm – 25. April 1926 in Strand, Vätternsee)

Ellen Karolina Sophie Key war eine schwedische Reformpädagogin und Schriftstellerin.

Ellen Karolina Sophie Key wurde am 11. Dezember 1849 in Sundsholm (Südschweden) als erstes von sechs Kindern geboren. Ihr Vater, Emil Key (1822-1892), bewirtschaftete ein Rittergut. Ihre Mutter, Sophie Ottiliana Posse (1824-1884), stammte aus einer adligen Familie. Die Eltern widmeten sich der Erziehung ihrer Kinder zugleich liebevoll und streng. Auf Luxus wurde verzichtet. Ellen war den Eltern in der Betreuung der jüngeren Geschwister eine zuverlässige Stütze. Sie besuchte keine Schule, sondern erhielt zu Hause Privatunterricht, unter anderem durch eine deutsche Lehrerin. Ellen interessierte sich lebhaft für Geschichte, Philosophie und schöngeistige Literatur.

Emil Key, der 1867 die schwedische Bauernpartei mitbegründet hatte, wurde 1868 Reichstagsabgeordneter. Die Familie zog nach Stockholm um. Ellen Keys Interesse an politischen und gesellschaftlichen Fragen wuchs. Sie entwickelte einen ausgeprägten Freiheits- und Gerechtigkeitssinn. Im Jahr 1869 erschienen erste Artikel von ihr in einer damals sehr renommierten Frauenzeitschrift, obwohl Ellen Key erst 20 Jahre alt war.

Ellen Key erteilte Kindern an der dörflichen Sonntagsschule Unterricht in Geschichte und Poesie. Ab 1875 unterwies sie an einer Art Volkshochschule junge Damen in Geschichte und Literatur. Außerdem unternahm sie (mit ihrem Vater), auch in den folgenden Jahren, mehrere Reisen, zum Beispiel nach Berlin, Dresden, Kassel, Wien, Paris, Florenz und Venedig.

Im Jahr 1878 musste sie aus finanziellen Gründen eine geregelte Tätigkeit als Lehrerin an einer privaten Schule in Stockholm aufnehmen. Sie unterrichtete dort bis 1898 Mädchen aller Altersstufen. Im Herbst des Jahres 1879 traf sie in London den deutschen Biologen Ernst Haeckel. Dessen Einsatz für die Evolutionstheorie beeinflusste auch spätere Werke von Key zum Thema Pädagogik und Frauen. Ab 1883 arbeitete Ellen Key zugleich bis 1903 als Dozentin für Literatur und Kulturgeschichte am Stockholmer Arbeiterinstitut.

1884 starb ihre Mutter; der Vater erlitt einen Schlaganfall. Ellen Key durchlebte krisenreiche Jahre. Ihr Engagement für Frauen- und Kinderrechte verstärkte sich. Sie sprach häufig vor Arbeiter- und Frauenvereinen. Sie wurde 1885 Vizepräsidentin einer Stiftung für intellektuell und künstlerisch arbeitende Frauen. Im Jahr 1892 starb ihr Vater.

1896 erschien ihre Schrift Mißbrauchte Frauenkraft. In dieser, 1898 auch ins Deutsche übersetzten Abhandlung äußerte sie die Auffassung, der natürliche Platz einer Frau sei das Haus und ihre einzige Berufung diejenige zur Mutterschaft. Bei entschiedenen Frauenrechtlerinnen stieß sie deswegen vorwiegend auf Ablehnung. 1899 erschienen ihre Essays. Ihre im Jahr 1900 veröffentlichte Schrift Barnets århundrade wurde bald darauf in mehrere Sprachen übersetzt. Das Buch Die Wenigen und die Vielen erschien 1901. Keys Erfolgsschrift Barnets århundrade kam 1902 in deutscher Übersetzung beim S. Fischer Verlag, Berlin, unter dem Titel Das Jahrhundert des Kindes heraus. Insbesondere in diesem Werk kommt ihre geistige Auseinandersetzung mit dem Darwinismus und der Philosophie von Friedrich Nietzsche zum Ausdruck. Spätere Kritiker erkannten in den darin geäußerten Gedanken zur gesteuerten Partnerwahl einen Hang zur Eugenik.

Ellen Key zog sich 1903 aufs Land, in die Nähe ihrer Geburtsstätte, zurück. Sie pflegte aber weiterhin rege kulturelle, politische und literarische Kontakte – unter anderem mit Rainer Maria Rilke, Martin Buber und Richard Schaukal – und unternahm noch etliche Reisen ins europäische Ausland. 1904 erschien ihr Buch Über Liebe und Ehe, 1906 Der Lebensglaube. Betrachtungen über Gott, Welt und Seele, 1907 Rahel. Eine biographische Skizze. Es kam zu einer Begegnung mit Rainer Maria Rilke auf Capri. 1909 veröffentlichte sie die Abhandlung Die Frauenbewegung, 1911 die Schrift Seelen und Werke und 1913 die Schrift Die junge Generation.

Am 25. April 1926 starb Ellen Key in Strand am Vätternsee in einem von ihr selbst entworfenen Haus. Im Jahr 1951 wurde in Wien Favoriten (10. Bezirk) die Ellen-Key-Gasse nach ihr benannt.


Verwendete Quelle: Artikel Ellen Key in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Ellen_Key

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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