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Klabund, Alfred Henschke (4. November 1890, Crossen a. d. Oder – 14. August 1928, Davos)

Prosa und Lyrik
Die Heimkehr AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Aus: Das heitre Buch, Herausgegeben von Walter Jerven, Erster Band, Mit Bildern von Kasia von Szadurska, Hugo Schmidt Verlag, München, 1917, S. 385ff.

Der Bär AcrobatReader PDF    Flash Flash

Quelle unbekannt

Die Herzogin von Este Aus: Das heitre Buch, Herausgegeben von Walter Jerven, Erster Band, Mit Bildern von Kasia von Szadurska, Hugo Schmidt Verlag, München, 1917, S. 377ff.

Erotische Erzählungen AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Quelle unbekannt

Erzählungen AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Quelle unbekannt

Die Harfenjule AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Klabund, Die Harfenjule, Neue Zeit-, Streit- und Leidgedichte, Verlag die Schmiede, Berlin, 1927

Die Sonette auf Irene AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Klabund, Die Sonette auf Irene, Erich Reiss Verlag, Berlin, Frühjahr 1920

Kreidekreis AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Quelle unbekannt

Kriegsbuch epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Quelle unbekannt

Leben lebt epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Quelle unbekannt

Li Tai-pe AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Klabund, Li Tai-pe, Nachdichtungen geschrieben im März 1915, Insel-Bücherei Nr. 201, Insel Verlag, Leipzig, 1952

Deutsche Literaturgeschichte
in einer Stunde
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Klabund, Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde, Nummer 12 der Zellenbücherei, Dürr & Weber m. b. H., Leipzig, 1922.

Mohammed AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Quelle unbekannt

Moreau AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

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Der Neger AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Klabund, Der Neger, Rudolf Kaemmerer Verlag, Dresden, 1920 (Geschrieben Mai-Juni 1917.)

Pjotr epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Quelle unbekannt

Rasputin epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

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Störtebecker AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Quelle unbekannt

Das trunkene Lied Digitalisat Digitalisat

Das trunkene Lied, Die schönsten Sauf- und Trinklieder der Weltliteratur, ausgewählt von Klabund, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1920
Der Feueranbeter Digitalisat Digitalisat

Der Feueranbeter, Nachdichtungen von Hafis von Klabund, Roland Verlag, Dr. Albert Mundt, München, 1919
Der Totengräber Digitalisat Digitalisat

Klabund, Der Totengräber, Verlag der Schönen Rarität, Kiel, 1919
Die Geisha O-sen Digitalisat Digitalisat

Klabund, Die Geisha O-sen, Roland Verlag, Dr. Albert Mundt, München, 1918
Die Krankheit Digitalisat Digitalisat

Klabund, Die Krankheit, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1917
Dragoner und Husaren Digitalisat Digitalisat

Klabund, Dragoner und Husaren, Georg Müller Verlag, München, 1916
Franzikus Digitalisat Digitalisat

Klabund, Franziskus, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1921
Hannibals Brautfahrt Digitalisat Digitalisat

Klabund, Hannibals Brautfahrt, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1920
Kleines Klabund-Buch Digitalisat Digitalisat

Klabund, Kleines Klabund-Buch, Verlag von Philipp Reclam jun., Leipzig, 1921
Kunterbuntergang des
Abendlandes
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Klabund, Kunterbuntergang des Abendlandes, Roland Verlag, München, 1922
Marketenderweagen Digitalisat Digitalisat

Klabund, Marketenderweagen, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1916
Moreau Digitalisat Digitalisat

Klabund, Moreau, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1921
Morgenrot! Klabund!
Tage dämmern!
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Klabund, Morgenrot! Klabund! Tage dämmern!, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1913
Spuk Digitalisat Digitalisat

Klabund, Spuk, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1922
Bracke Digitalisat Digitalisat

Klabund, Spuk, Deutsche Buchgemeinschaft, Berlin, 1925
Li-tai-pe Digitalisat Digitalisat

Li-tai-pe, Nachdichtungen von Klabund, Li, Po, 701-762, Insel Verlag, Leipzig, [1915]
Der Leierkastenmann Digitalisat Digitalisat

Der Leierkastenmann, Volkslieder der Gegenwart aus dem Munde des Volkes gesammelt und hier zum erstenmal veroffentlicht von Klabund, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1917
Das Blumenschiff Digitalisat Digitalisat

Das Blumenschiff, Nachdichtungen chinesischer Lyrik von Klabund, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1921
Der himmlische Vagant Digitalisat Digitalisat

Klabund, Der himmlische Vagant, ein lyrisches Porträt des François Villon, Roland Verlag, Dr. Albert Mundt, München, 1919
Montezuma Digitalisat Digitalisat

Klabund, Montezuma, eine Ballade, Dresdner Verlag von 1917, Dresden, 1919.
Dumpfe Trommel und
berauschtes Gong
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Dumpfe Trommel und berauschtes Gong, Nachdichtungen chinesischer Kriegslyrik von Klabund, Insel Verlag, Leipzig, 1915.
Die Nachtwandler Digitalisat Digitalisat

Klabund, Die Nachtwandler, Erich Reiß Verlag, Berlin, 1917.
Heiligenlegenden Digitalisat Digitalisat

Klabund, Heiligenlegenden, Dürr & Weber Verlag, Leipzig, 1921.

Klabund, Alfed Henschke (4. November 1890, Crossen a. d. Oder – 14. August 1928, Davos)

Klabund war ein deutscher Schriftsteller.

Alfred Henschke, so lautete Klabunds bürgerlicher Name, wurde am 4. November 1890 als Sohn des Apothekers Alfred Henschke und dessen Frau Antonia in Crossen an der Oder geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Crossen und dem nahe gelegenenFrankfurt an der Oder, wo er das Gymnasium besuchte und mit dem Abitur beendete.

Schon als Sechszehnjähriger erkrankte Henschke ernsthaft an der Lungenkrankheit Tuberkulose, was ihn zu häufigeren Aufenthalten in Schweizer Sanatorien zwang. Dem Wunsch seines Vaters folgend studierte Henschke ab 1909 Chemie und Pharmazie in München, später Philosophie, Philologie und Theaterwissenschaften in Berlin und Lausanne. Er brach seine Studien allerdings vorzeitig ab und blieb ohne akademischen Abschluß.

Henschke wurde daraufhin ab 1912 freier Schriftsteller und lebte vagabundierend in München und Berlin. Unter dem Pseudonym Klabund, was eine Wortverknüpfung von Klabautermann und Vagabund darstellt, brachte er noch im selben Jahr den Gedichtband »Morgenrot! Klabund! Die Tage dämmern!« heraus.


Als er 1913 in der Zeitschrift »PAN« obszöne Gedichte veröffentlichte, provozierte er einen moralischen Skandal und wurde deswegen Gerichtlich verfolgt. Werke wie »Klabunds Karussell«, »Soldatenlieder« und »Der Marketenderwagen« folgten. In diesen Jahren begann er auch mit der Übersetzung asiatischer Werke.

Da sich sein Gesundheitszustand verschlechterte, suchte Klabund 1916 ein Sanatorium in Davos auf, wo er bis zum folgenden Jahr blieb. Während dieser Zeit wandelte sich seine anfängliche Zustimmung zum Ersten Weltkrieg in Ablehnung, welche er 1917 in einem offenen Brief an Kaiser Wilhelm II., der in der »Neuen Zürcher Zeitung« erschien, zum Ausdruck brachte. Darin forderte er den Kaiser dazu auf abzudanken und die Reichsverfassung zu ändern. In den darauf erschienenen Gedichtbänden »Irene oder Die Gesinnung« und »Dreiklang« drängte Klabund weiterhin zum Umsturz der politischen Verhältnisse. Auch der Roman »Moreau« entstand zu dieser Zeit.

1918 heiratete er Brunhilde Heberle, welche allerdings schon kurz darauf starb und ihn mit dem gemeinsamen Kind zurück ließ. Im gleichen Jahr erschien auch das erfolgreichste Prosawerk Klabunds, der Eulenspiegel-Roman »Bracke«, der autobiographische Züge trägt.

Weiterhin politisch Aktiv wurde Klabund 1919 eine Verbindung zur Münchner Räterepublik vorgeworfen und er kam in Haft, aus der er aber nach kurzer Zeit wieder entlassen wurde. Den nahenden Tod vor Augen war Klabund auch literarisch weiterhin sehr aktiv. Es folgten Werke wie »Die Nachtwandler«, »Franziskus«, »Heiligenlegenden«, »Geschichte der Weltliteratur in einer Stunde« und »Das heiße Herz«. 1921 wurde er außerdem Mitarbeiter der Zeitschrift »Die Weltbühne«.

1923 heiratete er die Schauspielerin Carola Neher, die in Bertolt Brechts »Dreigroschenoper« kurze Zeit später als Polly beachtlichen Erfolg hatte.

Klabund wandte sich nun der dramatischen Dichtung zu und verfaßte vermehrt Schauspiele. Sein, der chinesischen Dichtkunst entlehntes Schauspiel »Der Kreidekreis« machte ihn 1925 zu einem der meistgespielten Autoren Deutschlands und inspirierte selbst Schriftsteller wie Bertolt Brecht zu ähnlichen Werken. Trotz der neun Schauspiele, die Klabund von 1924 bis 1928 schrieb, widmete es sich weiterhin dem Roman und veröffentlichte u. a. 1926 »Störtebecker« sowie zwei Jahre später den Roman »Borgia«. Noch kurz vor seinem Tod schrieb Klabund im Auftrag einer amerikanischen Filmgesellschaft den drehbuchhaften Roman »Rasputin«.

Klabund starb in einem Sanatorium in Davos an Tuberkulose.