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Friedrich Lienhard (4. Oktober 1865, Rothbach bei Hagenau im Elsass – 30. April 1929, Weimar)

Lyrik
Das Hindumädchen Aus: Friedrich Lienhard, Gedichte, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1906, S. 165ff.
Zigeunerlied Aus: Maximilian Bern, Die zehnte Muse, Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl, Otto Eisner Verlag, Berlin, 1904, S. 230
Gedichte Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Gedichte, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1906

Burenlieder Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Burenlieder, Flugschriften der Heimat Heft 2, Verlag Georg Friedrich Meyer, Leipzig und Berlin, 1900

Die Schildbürger Digitalisat Digitalisat

F. Lienhard, Die Schildbürger, Eine Frühlingsdichtung in zehn Gesängen, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1906

Lieder eines Elsässers Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Lieder eines Elsässers, Verlag von Schlesier & Schweikhardt, Straßburg i. E., 1897

Prosa
Ahasver Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Ahasver, Tragödie, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1903

König Arthur Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, König Arthur, Trauerspiel in fünf Aufzügen, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1908

Odilia Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Odilia, Legende in drei Aufzügen, Verlag von Schlesier & Schweikhardt, Straßburg i. E., 1898

Odysseus auf Ithaka Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Odysseus auf Ithaka, Dramatische Dichtung in drei Aufzügen, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1914

Naphtali Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Naphtali, Dramatische Drama in fünf Aufzügen, Verlag Hinricus Fischer Nachfolger, Norden, 1888

Neue Ideale Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Neue Ideale, Gesammelte Aufsätze, Verlag Georg Heinrich Meyer, Leipzig und Berlin, 1901

Das Harzer Bergtheater Digitalisat Digitalisat

F. Lienhard, Das Harzer Bergtheater, Sonderdruck aus Wege nach Weimar, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1907

Die Vorherrschaft Berlins Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Die Vorherrschaft Berlins, Litterarische Anregungen, Flugschriften der Heimat Heft 4, Verlag Georg Heinrich Meyer, Leipzig und Berlin, 1900

Gottfried von Straßburg Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Gottfried von Straßburg, Schauspiel in fünf Aufzügen, Verlag von Schlesier & Schweikhardt, Straßburg i. E., 1897

Wieland der Schmied Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Wieland der Schmied, Dramatische Dichtung, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1905

Weltrevolution Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Weltrevolution, Soziale Tragödie, E. Pierson Verlag, Dresden und Leipzig, 1889

Wasgaufahrten Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Wasgaufahrten, Ein Zeitbuch, Verlag von Hans Lüstenöder, Berlin, 1895

Münchhausen Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Münchhausen, Komödie in drei Aufzügen, Georg Heinrich Meyer Verlag, Leipzig und Berlin, 1901

Münchhausen
(überarbeitete Fassung)
Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Münchhausen, Lustspiel in vier Aufzügen, Dritte bearbeitete Auflage, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1914

Litteratur-Jugend von heute Digitalisat Digitalisat

Fritz Lienhard, Litteratur-Jugend von heute, Eine Fastenpredigt, Georg Heinrich Meyer Verlag, Leipzig und Berlin, 1901

Wesen und Würde der Dichtkunst Digitalisat Digitalisat

Fr. Lienhard, Wesen und Würde der Dichtkunst, Th. Schröter's Verlag (Adolf Bürdeke), Zürich und Leipzig, 1907

Das klassische Weimar Digitalisat Digitalisat

Professor Dr. Friedrich Lienhard, Das klassische Weimar, Verlag Quelle & Meyer, Leipzig, 1920

Deutsche Dichtung Digitalisat Digitalisat

Professor Dr. Friedrich Lienhard, Deutsche dichtung in ihren geschichtlichen Grundzügen, Verlag Quelle & Meyer, Leipzig, 1919

Einführung in Goethes Faust Digitalisat Digitalisat

Professor Dr. Friedrich Lienhard, Einführung in Goethes Faust, Verlag Quelle & Meyer, Leipzig, 1920

Oberlin Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Oberlin, Roman aus der Revolutionszeit im Elsaß, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, [1912]

Luther auf der Wartburg Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Luther auf der Wartburg, Schauspiel in fünf Aufzügen, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1909

Der Spielmann Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Der Spielmann, Roman aus der Gegenwart, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1922

Schiller Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Schiller, Verlag von Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig, o.J.

Westmark Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Westmark, Roman aus dem Elsaß, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, [1918]

Thüringer Tagebuch Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Thüringer Tagebuch, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, [1903]

Wer zuletzt lacht ... Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Wer zuletzt lacht ..., ein Schlossidyll, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1921

Der Einsiedler und sein Volk Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Der Einsiedler und sein Volk, Erzahlungen, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, o. J.

Helden, Bilder und Gestalten Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Helden, Bilder und Gestalten, Verlag von Greiner & Pfeiffer, Stuttgart, 1920

Von Weibes Wonne und Wert Digitalisat Digitalisat

Friedrich Lienhard, Von Weibes Wonne und Wert, Worte und Gedanken, Herausgegeben von Paul Bülow, Verlag Max Koch, Leipzig, 1922

Friedrich Lienhard (4. Oktober 1865, Rothbach bei Hagenau im Elsass – 30. April 1929, Weimar)

Friedrich Lienhard war ein deutscher Schriftsteller und Wortführer der Heimatkunstbewegung.

Lienhard wurde als ältester Sohn des Dorfschullehrers Friedrich Lienhard im damals französischen Elsass geboren. Seine Mutter Elisabeth geb. Gutbub starb bereits 1877. Neben seinem ein Jahr jüngeren Bruder Albert, der später Pfarrer wurde, hatte Lienhard noch fünf Halbgeschwister aus der zweiten Ehe des Vaters. Von 1874 bis 1886 besuchte er die Gymnasien in Buchsweiler und Schillersdorf. Ab 1884 studierte Lienhard evangelische Theologie in Straßburg. Dieses Studium brach er nach vier Semestern ab, um in Berlin Literatur und Geschichte zu studieren. Lienhard trat 1885 der Wingolfsverbindung Argentina Straßburg und 1887 dem Berliner Wingolf bei.

Auch dieses Studium brach er (nach drei Semestern) ab und wandte sich der Schriftstellerei zu. Da er als freier Schriftsteller zunächst mit Misserfolgen konfrontiert wurde, war er eine Zeit lang als Hauslehrer in einem wohlhabenden Haushalt in der Villenkolonie Lichterfelde bei Berlin tätig und arbeitete als Redakteur bei der deutschnationalen Zeitung Das Zwanzigste Jahrhundert. Blätter für deutsche Art und Wohlfahrt. Daneben unternahm er ausgedehnte Reisen durch Europa, die ihn unter anderem in die Schweiz, nach Italien, Spanien, Schottland und durch Skandinavien führten.

1900 wurde er gemeinsam mit Adolf Bartels Herausgeber der Zeitschrift Heimat, die noch im gleichen Jahr in Deutsche Heimat umbenannt wurde. Es war die Plattform für die Protagonisten der Heimatkunstbewegung, zu deren eifrigsten Wortführer Lienhard wurde. Die Heimatkunstbewegung wandte sich gegen die Internationalisierung der deutschen Literatur, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts von den Strömungen der Moderne und des Naturalismus geprägt wurde. Lienhard lehnte den Naturalismus ab und vertrat die Ansicht, dass nur eine auf der Grundlage des christlichen Geistes reformierte Dichtung Bestand haben werde. Er sah einen Idealrealismus nach dem Vorbild William Shakespeares als erstrebenswertes Ziel. In Details wie Stil, Sprache und Charaktere war er Realist, in Fragen der Gesamtkomposition, Anlage und Durchführung der Werke Idealist. Er widmete seine Veröffentlichungen unter dem Motto „Los von Berlin“ hauptsächlich der Rückbesinnung auf das klassische Erbe Weimars und gründete zu diesem Zweck 1905 erneut eine Zeitschrift, diesmal unter dem Titel Wege nach Weimar.

1908 zog sich Lienhard in die Einsamkeit des Thüringer Waldes zurück. An seinem 50. Geburtstag heiratete er in Straßburg seine Jugendfreundin, die ehemalige Diakonisse Marie Elisabeth Zentz. Um seine Theorien nachdrücklicher verbreiten zu können, zog er 1916 nach Weimar, dem Sitz der Goethe-Gesellschaft. Dort wurde er bald in den Vorstand berufen, konnte aber seinen Plan, die Gesellschaft in eine Akademie umzuwandeln, nicht verwirklichen. 1918 wurde er in die Akademie Gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt aufgenommen. Von 1920 bis 1928 war er Herausgeber der national-konservativen Kulturzeitschrift Der Türmer. Lienhard starb 1929 63-jährig in Weimar, wurde aber auf dem Eisenacher Hauptfriedhof beigesetzt, er hatte im August 1928 seinen Hauptwohnsitz nach Eisenach verlegt.

Obwohl sich Lienhard mit seinen Werken gegen den Trend der Literatur der 1920er Jahre stellte, traf er doch das Gefühl einer weiten Leserschaft und wurde so ein viel gelesener Autor jener Zeit. Seine Romane Oberlin (1910) und Der Spielmann (1913) erreichten hohe Auflagen. Auch wenn die von ihm propagierte und in seinen Werken zum Ausdruck kommende Heimatkunstbewegung zu einer Wurzel der nationalsozialistischen deutschen Blut-und-Boden-Literatur wurde, erlebten seine Bücher von 1933 bis 1945 keine weiteren Auflagen



Verwendete Quelle: Artikel Friedrich Lienhard In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Lienhard


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