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Lisbeth Lindemann, geb. Küssner (22. Juli 1861, Königsberg – 28. Februar 1936, München)

Prosa
Mein Hund Aus: Jugend, Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben, 12. Jahrgang, 1907, S. 574f.

Frühlingsnacht Aus: Jugend, Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben, 1. Jahrgang, Nr. 13, 1896, S. 206.

Frühlingswind epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Aus: Jugend, Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben, 1. Jahrgang, Nr. 3, 1896, S. 43.

In der Stille epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Aus: Jugend, Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben, 1. Jahrgang, Nr. 5, 1896, S. 71ff.

Lisbeth Lindemann, geb. Küssner (22. Juli 1861, Königsberg – 28. Februar 1936, München)

Lisbeth Küssner, verh. lindemann war eine deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin.

Sie war die Tochter des Schulrektors Albert Küssner.

Nachdem sie mit 18 Jahren das Lehrerinnenexamen abgelegt hatte, ließen die Eltern sie gemäß ihrer Neigung Schauspielerin werden. Im Theater in Meiningen wurde Elisabeth Küssner engagiert.

Als 1885 das Meininger Hoftheater in Königsberg gastierte, traf sie mit dem Mathematik-Professor Ferdinand Lindemann zusammen. Zwei Jahre später heirateten sie.

Nach der Hochzeit gab Elisabeth die Schauspielerei auf und wurde Mitarbeiterin ihres Mannes bei seinen wissenschaftlichen Arbeiten; sie gaben gemeinsam wissenschaftliche Werke heraus, und sie fertigte Übersetzungen aus dem Französischen, zum Beispiel La Science et l'Hypothèse von Henri Poincare.

Die Familie zog nach München um, nachdem Professor Lindemann an die Universität München berufen wurde, deren Rektor er in den Jahren 1904 bis 1905 war.

In München setzte Elisabeth Lindemann ihre schriftstellerische Arbeit unter dem Pseudonym ihres Mädchennamens Lisbeth Küssner fort. Sie las dort auch zusammen mit ihren Kindern im Münchner Residenztheater Märchen vor.

Sie wurde am Münchener Waldfriedhof bestattet an der Grabstätte ihres Sohnes Reinhard, der bei einem Bergunfall ums Leben gekommen war. Drei Jahre später wurde ihr Mann dort beigesetzt, 1971 ihre Tochter Irmgard Lindemann.


Verwendete Quelle: Artikel Lisbeth Lindemann in: Das Ostpreußenblatt / Preußische Allgemeine Zeitung / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 20. Juli 2002
URL: http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv02/2902ob32.htm