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Emil Lucka (11. Mai 1877, Wien – 15. Dezember 1941, Wien)

Lyrik
Buch der Liebe AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Emil Lucka, Buch der Liebe, Deutsch-Österreichischer Verlag, Wien, 1912

Prosa
Das Unwiderrufliche Digitalisat Digitalisat

Emil Lucka, Das Unwiderrufliche, Vier Zwiegespräche, Egon Fleischel & Co., Verlag, Berlin, 1909
Die drei Stufen der Erotik Digitalisat Digitalisat

Emil Lucka, Die drei Stufen der Erotik, Schuster & Loeffler Verlag, Berlin, 1918
Die Phantasie Digitalisat Digitalisat

Emil Lucka, Die Phantasie, Eine psychologische Untersuchung, Wilhelm Braumüller Verlag, Wien und Leipzig, 1903
Fredegund Digitalisat Digitalisat

Emil Lucka, Fredegund, Ein Roman aus alter Zeit, Rikola Verlag, Wien, Berlin, Leipzig, München, 1921
Grenzen der Seele Digitalisat Digitalisat

Emil Lucka, Grenzen der Seele, Schuster & Loeffler Verlag, Berlin, 1916
Otto Weininger
Sein Werk und seine Persönlichkeit
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Emil Lucka, Otto Weininger, Sein Werk und seine Persönlichkeit, Wilhelm Braumüller Verlag, Wien und Leipzig, 1905
Das Tragische Digitalisat Digitalisat

Emil Lucka, Das Tragische, Erster Teil der Grenzen der Seele, Schuster & Loeffler Verlag, Berlin, 1917
Stufen der Genialität Digitalisat Digitalisat

Emil Lucka, Das Tragische, Zweiter Teil der Grenzen der Seele, Schuster & Loeffler Verlag, Berlin, 1917

Emil Lucka (11. Mai 1877, Wien – 15. Dezember 1941, Wien)

Emil Lucka war ein österreichischer Schriftsteller.

Emil war der Sohn des Kaufmanns Robert Lucka und dessen Ehefrau Adele Taussig. Der Arzt Samuel Lucka war sein Onkel, die Opernsängerin Pauline Lucca und die Schriftstellerin Mathilde Prager seine Cousinen. Nach Erreichen der Matura begann Lucka in seiner Heimatstadt Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie zu studieren. Nach dem frühen Tod des Vaters brach Lucka sein Studium ab, um für seine Mutter und seine drei Schwestern zu sorgen. Er wurde Angestellter bei der Zentral-Bodenbank in Wien und veröffentlichte parallel dazu kulturkritische Essays in verschiedenen Zeitschriften.

Sobald sich sein Lebensunterhalt allein aus seiner literarischen Arbeit bestreiten ließ, gab Lucka seinen Beruf als Bankbeamter auf. Nach eigenen Aussagen wurde Lucka von der Philosophie Immanuel Kants, aber auch vom Werk seines Freundes Otto Weininger sehr beeinflusst. Lucka übernahm in nicht sehr abgeflachter Form sogar den Antisemitismus von Weininger, da er sich „... allem Nordischen und dem germanischen Wesen ...“ nahe fühlte. In seinen späten Werken distanzierte er sich davon aber wieder. 1901 konvertierte Lucka vom jüdischen zum katholischen Glauben.

1927 heiratete er in Wien Amalie Wenig. 1930 veröffentlichte Lucka „Fremdlinge“, einen biographischen Roman über den Komponisten Anton Bruckner. Neben seiner Biographie Weiningers veröffentlichte Lucka auch vielbeachtete Biographien Dostojewskis und Michelangelos.

Mit seinen Theaterstücken hatte Lucka weniger Glück; er konnte sie veröffentlichen, doch sie setzten sich nicht durch und wurden kaum gespielt. Das Wiener Stadttheater versuchte sich an einigen; da sich aber kein Erfolg einstellte, wurden sie nicht ins Repertoire aufgenommen.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich durften Luckas Werke nicht mehr erscheinen und er selbst wurde mit Schreibverbot belegt. Ab 1938 bestritt er seinen Lebensunterhalt von einer kleinen Rente, welche ihm von der Zentral-Bodenbank ausgesetzt worden war. Im Alter von 63 Jahren starb Emil Lucka am 15. Dezember 1941 in Wien.


Verwendete Quelle: Artikel Emil Lucka in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Lucka

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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