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Marie Madeleine, eigentl. Marie Madeleine Baronin von Puttkamer, geborene Günther (4. April 1881, Eydtkuhnen – 27. September 1944, Katzenelnbogen)

Prosa

pdf Ihr schlechter Ruf epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Marie Madeleine, Ihr schlechter Ruf, Roman, Verlag von B. Elischer Nachfolger, Leipzig, [o. J.]
Die Rechtschreibung wurde aktualisiert. ePub vom Jürgen Beschorner



pdf Der rote Champion epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Marie Madeleine, Der rote Champion, Roman, Verlag von Grethlein & Co., Leipzig, [o. J.]
Die Rechtschreibung wurde aktualisiert. ePub vom Jürgen Beschorner



Pantherkätzchen AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Das Pantherkätzchen, Ullstein & Co., Berlin, Wien, 1913


Sexuelle Aufklärung AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Aus: Marie Madeleine, Brennende Liebe, Verlag B. Elischer, Leipzig, [o. J.]


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Aus: Marie Madeleine, Brennende Liebe, Verlag B. Elischer, Leipzig, [o. J.]


... und muß Abschied nehmen Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, ... und muß Abschied nehmen, Kriegsnovellen, Franz Moeser Nachf., Leipzig, [1915]


Katzen Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Katzen, Drei Liebesspiele, Verlag Continent G.m.b.H., Berlin, [1910]


Die heiligsten Güter Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Die heiligsten Güter, Novellen, Verlag von B. Elischer Nachfolger, Leipzig, [1911]


Unschuld Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Unschuld, (Der Heiligsten Güter zweiter Band) Novellen, Verlag von B. Elischer Nachfolger, Leipzig, [1912]


Der süße Rausch Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Der süße Rausch, Novellen, Verlag von B. Elischer Nachfolger, Leipzig, o. J.


Der Liebe Regenbogen Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Der Liebe Regenbogen, Riviera-Novellen, Verlag von B. Elischer Nachfolger, Leipzig, o. J.


Brennende Liebe Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Brennende Liebe, Verlag B. Elischer, Leipzig, [o. J.]

Das bisschen Liebe Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Das bisschen Liebe, Schauspiel in 4 Akten, Verlag Continent (Theo Gutmann), Berlin, [o. J.]

Die drei Nächte Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Die drei Nächte, Liebeslieder, Verlagsgesellschaft Dr. Sklarek & Gutmann, Berlin, [o. J.]

Küsse Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Küsse, Novellen, Verlag von B. Elischer Nachfolger, Leipzig, [o. J.]

Der rote Champion Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Der rote Champion, Roman, Verlag von Grethlein & Co., Leipzig, [o. J.]

Ihr schlechter Ruf Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Ihr schlechter Ruf, Roman, Verlag von B. Elischer Nachfolger, Leipzig, [o. J.]

Die Stelle, wo sie sterblich sind ... Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Die Stelle, wo sie sterblich sind ..., Novellen, Verlag von Grethlein & Co., Leipzig, Berlin, Paris, [o. J.]

Lyrik

Die Cousine Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, Die Cousine, Verslustspiel in drei Akten, Verlag Continent G.m.b.H., Berlin, [o. J.]

An der Liebe Narrenseil Digitalisat Digitalisat

Marie Madeleine, An der Liebe Narrenseil, Gedichte, Verlagsgesellschaft Dr. Max Sklarek & Co., Berlin, 1902


Marie Madeleine, eigentl. Marie Madeleine Baronin von Puttkamer, geborene Günther (4. April 1881, Eydtkuhnen – 27. September 1944, Katzenelnbogen)

Marie Madeleine war eine deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin.

Sie wurde bekannt wurde sie durch die Sammlung erotischer Lyrik Auf Kypros (1900). Einen Teil der darin veröffentlichten Gedichte hatte sie bereits als 15- und 16-Jährige geschrieben.

Sie war die Tochter des Kaufmanns Karl Günther und seiner Frau Emmy Siemssen (Emma Simonsohn). Die als dunkelhaarige und dunkeläugige Schönheit beschriebene junge Frau heiratete im Alter von 19 Jahren am 2. August 1900 den 35 Jahre älteren General Heinrich Georg Ludwig Baron von Puttkamer (1846-1914), der aus einer alten baltischen Familie stammte, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückgeht und die große Ländereien in Pommern besaß. Das Ehepaar lebte nach der Hochzeit in einer prächtigen Villa in Berlin-Grunewald. 1903 wurde ihr Sohn Jesco Günther Heinrich geboren, der früh zur Ausbildung in die Kadettenschule gegeben wurde, die schon sein Vater besucht hatte. Marie Madeleine kümmerte sich fortan kaum um ihr Kind. Sie hatte einen extravaganten Lebensstil, den ihr das vom Ehemann hinterlassene Vermögen ermöglichte. Sie liebte das Reisen – nach dem Tod ihres Mannes in Begleitung eines Herrn von Cramster –, trug die neueste Pariser Mode und war bekannt für auffällige Hüte. In der Weltwirtschaftskrise Ende der 20er Jahre verlor sie das Vermögen. Ein Teil dessen schwand auch durch ihre 30 Jahre währende Morphinsucht. Sie experimentierte auch mit Kokain. 1942 oder 1943 wurde sie in eine private Klinik in Katzenelnbogen eingeliefert. Dort starb sie 1944 unter nicht geklärten Umständen. Ihrem Sohn, der Soldat im Zweiten Weltkrieg gewesen war und erst 1951 aus der Kriegsgefangenschaft freikam, gelang es nicht, die genauen Umstände ihres Todes in Erfahrung zu bringen. Er glaubte, dass Nazi-Ärzte ihre Drogensucht und ihren schlechten Gesundheitszustand nutzten, um sie in den Tod zu bringen.

Die Familie ihres Mannes reagierte empört auf ihre erotischen Veröffentlichungen, die sie als obszön ansah. Ihr Ehemann stellte sich hinter sie und verließ demonstrativ die Traditionsvereinigung der Familie.

Unter dem Pseudonym Marie Madeleine schrieb die Generalsfrau Lyrik, Erzählungen und Dramen. Aufsehen erregte sie im Jahr 1900 mit ihrer erotischen Lyrik–Sammlung Auf Kypros, die 1910 bereits in der 37. Auflage erschien. Die Sammlung erfreute sich besonders großer Beliebtheit in den Salons der höheren Gesellschaft. Literarisch gebildetere Zeitgenossen wie der Kritiker Willy Haas freilich "lachten (sich) scheckig über soviel parfümierte literarische Brunst". Haas bezeichnete die lyrischen Produkte der Marie Madeleine als Paradebeispiele des Victorianismus im geschnürten Mieder, das schon aus allen Nähten kracht und stellte sie damit immerhin in eine Reihe mit Frühwerken der späteren "Genies" Richard Dehmel und Edvard Munch.

Verwendete Quelle: Artikel Marie Madeleine in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Marie_Madeleine

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