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Dmitri Sergejewitsch Mereschkowski (2. August(jul.)/ 14. August 1865 (greg.), Sankt Petersburg – 9. Dezember 1941, Paris)

Lyrik

Einsamkeit. Aus: Weltlyrik, Ein Lebenskreis in Nachdichtungen von Karl Henckell, Die-Lese Verlag, München, 1910

Prosa
Der Anmarsch des Pöbels Digitalisat Digitalisat

Dmitri Mereschkowski, Der Anmarsch des Pöbels, Übersetzt von Harald Hoerschelmann R. Piper & Co. Verlag, München und Leipzig, 1907

Der Zar und die Revolution Digitalisat Digitalisat

Dmitri Mereschkowski, Zinaida Hippius,Dmitri Philosophoff, Der Zar und die Revolution, R. Piper & Co. Verlag, München und Leipzig, 1908

Der vierzehnte Dezember Digitalisat Digitalisat

Dmitri Mereschkowski, Der vierzehnte Dezember, Roman, Deutsch von Alexander Eliasberg, Drei Masken Verlag, München, 1921

Ewige Gefährten Digitalisat Digitalisat

Dmitri Mereschkowski, Ewige Gefährten, Deutsch von Alexander Eliasberg, R. Piper & Co. Verlag, München, 1919

Leonardo da Vinci Digitalisat Digitalisat

Dmitri Mereschkowski, Leonardo da Vinci, Historischer Roman, Deutsch von Alexander Eliasberg, R. Piper & Co. Verlag, München, 1911

Tolstoi und Dostojewski als
Menschen und als Künstler
Digitalisat Digitalisat

Dmitri Mereschkowski, Tolstoi und Dostojewski als Menschen und als Künstler, Eine kritische Würdigung ihres Lebens und Schaffens, Deutsch von Carl von Gütschow, Verlagsbuchhandlung Schulze & Co., Leipzig, 1903

Julian Apostata Digitalisat Digitalisat

Dmitri Mereschkowski, Julian Apostata, der letzte Hellene auf dem Throne der Cäsaren, Historischer Roman, Deutsch von Carl von Gütschow, Verlagsbuchhandlung Schulze & Co., Leipzig, 1912

Alexander I. Digitalisat Digitalisat

Dmitri Mereschkowski, Alexander I., Historischer Roman, Übersetzt von Dr. Alexander Eliasberg, R. Piper & Co. Verlag, München, 1913

Peter der Grosse
und sein Sohn Alexei
Digitalisat Digitalisat

Dmitri Mereschkowski, Peter der Grosse und sein Sohn Alexei, Historischer Roman aus Russlands grosser Zeit, Deutsch von Carl von Gütschow, Verlagsbuchhandlung Schulze & Co., Leipzig, 1905

Vom Krieg zur Revolution Digitalisat Digitalisat

Dmitri Mereschkowski, Vom Krieg zur Revolution, Ein unkriegerisches Tagebuch, Deutsch von Albert Zucker, R. Piper & Co. Verlag, München, 1918


Dmitri Sergejewitsch Mereschkowski (2. August(jul.)/ 14. August 1865 (greg.), Sankt Petersburg – 9. Dezember 1941, Paris)

Dmitri Sergejewitsch Mereschkowski war ein russischer Schriftsteller.

Mereschkowski, dessen Vater Hofbeamter aus ukrainischem Adel war, studierte von 1884 bis 1889 in seiner Geburtsstadt Sankt Petersburg Geschichte. Er ist ein Bruder des Biologen Konstantin Sergejewitsch Mereschkowski. 1888 erschien sein erster Lyrikband, 1889 heiratete er die Poetin Sinaida Nikolaewna Hippius (Gippius). Die Eheleute unterhielten seit 1901 in St. Petersburg und in der Emigration seit 1920 in Paris (Grüne Lampe) einen theologisch geprägten Literatursalon. Sie gelten als geistige Wegbereiter des Russischen Symbolismus. Ihr Salon galt als ein Einfluss nehmendes Zentrum christlich-religiös völkischer Intellektueller.

Bekannt wurde Mereschkowski durch eine Reihe historischer Romane und Novellen. Sein Roman Leonardo da Vinci (1901, mittlerer Teil der Trilogie Christ und Antichrist), der unmittelbar nach Erscheinen der russischen Ausgabe vielfach übersetzt wurde, erreichte weltweit - auch in Deutschland - enorm hohe Auflagen und befand sich in verschiedenen Übersetzungen im Programm renommierter Taschenbuchverlage wie Knaur oder Piper. Mereschkowski findet Erwähnung in den Tagebüchern Georg Heyms, der Leonardo da Vinci schätzte. Auch der 1896 erschienene erste Teil von Christ und Antichrist mit dem Titel Julian Apostata war zeitweise in Deutschland sehr bekannt und wurde in der Übersetzung von Alexander Eliasberg vom Deutschen Bücherbund ediert. Der dritte Band der Trilogie, Peter und Alexej erschien 1905.

Im November 1919 emigrierte das Ehepaar Mereschkowski im Zuge der Oktoberrevolution nach Warschau und reiste im Oktober 1920 weiter nach Paris.

Mereschkowski war für den Literatur-Nobelpreis nominiert, aber seine Unterstützung für Adolf Hitler soll einer Verleihung nicht zuträglich gewesen sein. Generell ist es zurzeit nicht möglich, Mereschkowkis Verhältnis zum Faschismus genau zu umreißen. In Hanns Martins Elsters Vorwort zu Julian Apostata (Düsseldorf 1951) heißt es, er habe zeitweilig auf Mussolini als Staatstheoretiker gehofft, ohne dem Faschismus trauen zu können. Von den Deutschen hat sich Mereschkowski laut Elster ferngehalten.

Erst seit 1987 wird Mereschkowskis Werk wieder in Russland veröffentlicht und aufgeführt.

Verwendete Quelle: Artikel Dmitri Sergejewitsch Mereschkowski In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Sergejewitsch_Mereschkowski

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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