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Friedrich Theodor Leberecht Mücke (8. November 1802, Berlin – 18. Februar 1861, Berlin)

Prosa
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Theodor Mügge, Arvor Spang, Roman, Meidinger, Sohn & Comp.,Frankfurt a. M., 1860
Die Rechtschreibung wurde aktualisiert. ePub vom Jürgen Beschorner.


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Theodor Mügge, Schritt für Schritt, Kriminalnovelle, Verlag Das Neue Berlin, Berlin, 1986


Friedrich Theodor Leberecht Mücke (8. November 1802, Berlin – 18. Februar 1861, Berlin)

Theodor Mügge war ein deutscher Schriftsteller und Verfasser von Abenteuerromanen.

Er war der Sohn des Kaufmanns Johann Leberecht Mücke und von Sophia Mücke, geb. Schultz. Theodor Mügge war zunächst Lehrling in einem Materialwarengeschäft, danach für kurze Zeit Soldat. 1826 begann er an der Berliner Universität in Naturwissenschaften, Geschichte und der Philosophie zu hospitieren. Er reichte schließlich 1832 eine Promotion an der Universität Jena ein, die jedoch abschlägig beschieden wurde. 1832 heiratete er die Operntänzerin Wilhelmine Reiff. Die Ehe blieb kinderlos. Nach dem Tod seiner ersten Frau ehelichte er am 3. Oktober 1846 in Neuwied Pauline Kalisch (1823-1904), die Mügge im Haus ihres Onkels Prof. Ernst Kalisch kennengelernt hatte. Aus dieser zweiten Ehe gingen drei Töchter hervor: Hedwig, Jenny und Alma Mügge.

Seit Anfang der 1830er Jahre widmete sich Mügge ganz der Literatur und Publizistik, wurde Mitarbeiter zahlreicher belletristischer und politischer Journale sowie großer Tageszeitungen. Er war eng mit Theodor Mundt befreundet und wurde als engagierter liberaler Schriftsteller dem Umfeld der jungdeutschen Bewegung zugerechnet. 1848 war er an der Gründung der Berliner Nationalzeitung beteiligt, deren Feuilleton er eine Zeit lang redigierte. Am bekanntesten wurde er durch seine zahlreichen Romane und Novellen, die sich durchgängig durch Erfindungsreichtum, durchdachte Behandlung des Stoffes und leichte und gefällige Darstellung auszeichnen.

Wie die Romane mit dem Hintergrund des nordischen Lebens Mügges beste poetische Leistungen waren, so ragten auch unter seinen Reisebildern die Schilderungen aus dem Norden besonders hervor, und bei glücklicher Auffassung der geographischen und ethnographischen Eigentümlichkeiten der durchstreiften Länder werden darin auch die politischen Verhältnisse mit Sachkenntnis besprochen.

Er war Mitherausgeber der historisch-romantischen Taschenbuchreihe Vielliebchen (1828 bis 1861). Die Allgemeine Deutsche Biographie schreibt über ihn Der freiheitliche Zug, der sich wie ein rother Faden durch Mügge's Leben zog, beseelte auch seine Schöpfungen.

In einer für die Jugend bearbeiteten Form fanden einige Werke noch neuere Auflagen. Literarischen Niederschlag fand der Autor im Spätwerk von Arno Schmidt.

Er ist der Großvater des Schriftstellers Hans Dominik. Er wurde von Friedrich Nietzsche für lesenswert befunden.

Er starb an den Folgen einer "Kopfrose".


Verwendete Quelle: Artikel Theodor Mügge in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_M%C3%BCgge

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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