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Charlotte Niese (7. Juni 1854, Burg auf Fehmarn – 8. Dezember 1935, Altona)

Prosa
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Charlotte Niese, Ausgewählte Erzählungen
Als der Mond in Dorothees Zimmer schien AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Charlotte Niese, Als der Mond in Dorothees Zimmer schien, Adriaan M. van den Broecke Verlag, Leipzig, 1917
Aus dänischer Zeit Digitalisat Digitalisat

Charlotte Niese, Aus dänischer Zeit, Fr. Wilh. Grunow, Leipzig, 1892
Bilder und Skizzen aus Amerika Digitalisat Digitalisat

Charlotte Niese, Bilder und Skizzen aus Amerika, Schlesische Buchdruckerrei, Kunst- und Verlags-Anstalt (vorm. S. Schottlaender), Breslau, 1891
Geschichten aus Holstein Digitalisat Digitalisat

Charlotte Niese, Geschichten aus Holstein, Fr. Wilh. Grunow, Leipzig, 1896
Revenstorfs Tochter und andere
Erzählungen
Digitalisat Digitalisat

Charlotte Niese, Revenstorfs Tochter und andere Erzählungen, Fr. Wilh. Grunow, Leipzig, 1905
Vergangenheit Digitalisat Digitalisat

Charlotte Niese, Vergangenheit, Fr. Wilh. Grunow, Leipzig, 1902
Reifezeit Digitalisat Digitalisat

Charlotte Niese, Reifezeit, Fr. Wilh. Grunow, Leipzig, 1908
Er und Sie und andere
Novellen
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Charlotte Niese, Er und Sie und andere Novellen, Köhler und Amelang, Leipzig, 1925
Das Lagerkind Digitalisat Digitalisat

Charlotte Niese, Das Lagerkind, Jos. Scholz, Mainz, 1914

Charlotte Niese (7. Juni 1854, Burg auf Fehmarn – 8. Dezember 1935, Altona)

Charlotte Niese war eine deutsche Schriftstellerin, Heimatdichterin und Lehrerin.

Charlotte Niese wurde als Tochter von Emil August Niese, Pastor im damals dänischen Burg auf Fehmarn und später Seminardirektor in Eckernförde, geboren. Ihre Mutter Benedicte Marie Niese war eine geborene Matthiessen. Charlotte bestand in Eckernförde die Prüfung zur Lehrerin an Höheren Töchterschulen und unterrichtete als Hauslehrerin in der seit 1866 preußischen Provinz Schleswig-Holstein, in der Rheinprovinz sowie als Internatserzieherin in Montreux. Danach zog sie zu ihrer inzwischen verwitweten Mutter nach Plön (1873-1876) und begann mit der Veröffentlichung eigener Prosatexte, anfangs noch unter dem männlichen Pseudonym Lucian Bürger.

1884 ließ sie sich in der Großstadt Altona nieder, wo auch Verwandte mütterlicherseits lebten, 1888 zog sie nach Ottensen, das 1889 Altonaer Stadtteil wurde. Als Lehrerin brauchte sie nicht mehr zu arbeiten, denn Charlotte Niese wurde eine der bekanntesten holsteinischen Heimatschriftstellerinnen.

Sie engagierte sich nicht nur in ihrem literarischen Gesamtwerk für die Verbesserung der Bildungs- und Berufschancen von Frauen, sondern stand zeitweise auch der Ortsgruppe des Verbandes Norddeutscher Frauenvereine in ihrer Wahlheimat Altona vor. Aber obwohl sie als Kind selbst erfahren hatte, wie ihre sechs Brüder (der Althistoriker Benedikt Niese war einer davon) allesamt eine höhere Schulbildung erhielten und wissenschaftliche Laufbahnen einschlugen, während der Vater ihr und ihrer Schwester dies – dem Geist der Zeit entsprechend – verwehrte, beschrieb Niese letztlich doch nur die gesellschaftlichen Grenzen der Frauen. Sich aktiv für deren Überwindung einzusetzen, wie es zur selben Zeit die auch nur wenige Fußminuten entfernt lebende sozialdemokratische Frauenrechtlerin Alma Wartenberg getan hat, hätte ihrem bürgerlich-konservativen Welt- und Rollenbild nicht entsprochen. Ihre politischste öffentliche Stellungnahme war die Unterzeichnung eines Protestschreibens gegen die Einrichtung einer Straßenbahnlinie durch ihre Wohnstraße (1904). Charlotte Niese starb 1935 in ihrem langjährigen Poetenheim am Philosophenweg und wurde auf dem benachbarten Friedhof in Altona-Ottensen beigesetzt.


Verwendete Quelle: Artikel Charlotte Niese in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Charlotte_Niese

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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