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Julie Marie Christine Gräfin von Oldofredi-Hager, geb. Julia Hager von und zu Altensteig (8. Februar 1813, Debreczin – 4. März 1879, Wien)

Lyrik

Mädchenloos. Aus: Julie Gräfin Oldofredi-Hager, Blüthen des Gefühles, Verlag von Kilian & Comp., Pesth, 1839

Blüthen des Gefühles Digitalisat Digitalisat

Julie Gräfin Oldofredi-Hager, Blüthen des Gefühles, Verlag von Kilian & Comp., Pesth, 1839


Julie Marie Christine Gräfin von Oldofredi-Hager, geb. Julia Hager von und zu Altensteig (8. Februar 1813, Debreczin – 4. März 1879, Wien)

Julie Marie Christine Gräfin von Oldofredi-Hager war eine österreichische Dichterin.

Julie Oldofredi-Hager wurde als einzige Tochter des k.u.k. Generals Johann Reichsfreiherr Hager von und zu Altensteig (1761-1822) und Maria Magdalena von Illéssy (1793-1858) im ungarischen Debreczin geboren, da ihr Vater dort zu dieser Zeit stationiert war. Kurz darauf wurde er nach Temesvar versetzt, wo er verstarb, als Julie neun Jahre alt war.

1831 heiratete sie im Alter von 17 Jahren den Grafen und Oberlieutenant Hieronymus Oldofredi in Wien. Durch einen Sturz wurde ihr Mann für mehr als zwei Jahre bettlägerig und während sie ihn pflegte, verbrachte sie die verbleibende Zeit mit Studien der Geschichte und Literatur.

Nach seiner Genesung wurde Hieronymus Oldofredi ins Banat und später nach Siebenbürgen versetzt, wohin sie ihm folgte. Gelegentlich reiste sie zu ihrer Mutter, die in Pest wohnte. Dort kam 1839 ihr erster Gedichtband Blüthen des Gefühls heraus.

1842 zog die Familie nach Galizien. Im Jahr darauf veröffentlichte Gustav Heckenast Julie Oldofredi-Hagers zweite Gedichtsammlung. Das Werk hieß Neue Gedichte und enthielt ein Vorwort der Schriftstellerin Karoline Pichler.

Ab 1847 lebte die Familie vier Jahre lang in Lemberg, der damaligen Hauptstadt Galiziens. In dieser Zeit publizierte Julie zwei neue Gedichtbände, einen davon für wohltätige Zwecke. Während der weiteren militärischen Karriere ihres Mannes, der zunächst Major, später General wurde, zog die Familie nach Tarnopol, Siebenbürgen, Banat, Graz, Horn, Wien und Pest.

1852 wurde Julie Oldofredi-Hager mit dem Sternkreuzorden ausgezeichnet. Ein Jahr danach erschien ihr letzter Gedichtband Moos, dessen Erlös sie zum Zweck des Baus der Wiener Votivkirche spendete.

Ihre letzten Lebensjahre verbrachte Julie Oldofredi-Hager nach dem Tod ihres Mannes allein in Wien, wo sie 1879 verstarb.

Das Paar hatte einen Sohn, der wie sein Vater und Großvater eine Militärlaufbahn einschlug.

Verwendete Quelle: Artikel Julie Marie Christine von Oldofredi-Hager In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Julie_Marie_Christine_von_Oldofredi-Hager

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