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Leopold Hermann Oskar Panizza (12. November 1853, Bad Kissingen – 28. September 1921, Bayreuth)

Lyrik
Düstre Lieder AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash   Digitalisat Digitalisat
Oskar Panizza, Düstre Lieder, Verlag von Albert Unflad, Leipzig, 188

Parisjana Digitalisat Digitalisat
Oskar Panizza, Parisjana deutsche Verse aus Paris, Verlag Zürcher Diskußionen, Zürich, 1899

In der Kirche Aus: Oscar Panizza, Düstre Lieder, Verlag von Albert Unflad, Leipzig, 1886

Das rothe Haus Aus: Oscar Panizza, Düstre Lieder, Verlag von Albert Unflad, Leipzig, 1886

Das große Haus Aus: Oscar Panizza, Düstre Lieder, Verlag von Albert Unflad, Leipzig, 1886

Die rothe Braut Aus: Oscar Panizza, Düstre Lieder, Verlag von Albert Unflad, Leipzig, 1886

Prosa
Pastor Johannes AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash   Digitalisat Digitalisat
Oskar Panizza, Pastor Johannes, Aus: Moderner Musenalmanach 1894, Verlag von Dr. E. Albert & Co., München

Abschied von München AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash   Digitalisat Digitalisat
Oskar Panizza, Abschied von München, Ein Handschlag, Verlag-Magazin, Zürich, 1897

Dialoge im Geiste Huttens AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash   Digitalisat Digitalisat
Oskar Panizza, Dialoge im Geiste Huttens, Verlag der Züricher Diskußionen, Zürich, 1897

Der Illusionismus und
Die Rettung der Persönlichkeit
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Oskar Panizza, Der Illusionismus und Die Rettung der Persönlichkeit, Skizze einer Weltanschauung, Verlag von Wilhelm Friedrich, Leipzig, 1895

Christus in psicho-pathologischer
Beleuchtung
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Oskar Panizza, Christus in psicho-pathologischer Beleuchtung, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Ein criminelles Geschlecht AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Ein criminelles Geschlecht, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Das Wirthshaus zur Dreifaltigkeit AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Das Wirthshaus zur Dreifaltigkeit, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Ein scandalöser Fall AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Ein scandalöser Fall, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Der Goldregen AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Der Goldregen, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Der operirte Jud' AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Der operirte Jud', Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Die gelbe Kröte AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Die gelbe Kröte, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Die Menschenfabrik AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Die Menschenfabrik, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Eine Mondgeschichte AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Eine Mondgeschichte, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Eine Negergeschichte AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Eine Negergeschichte, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Der Stationsberg AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Der Stationsberg, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Aus dem Tagebuch
eines Hundes
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Oskar Panizza, Aus dem Tagebuch eines Hundes, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Das Verbrechen in
Tavistock-Square
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Oskar Panizza, Das Verbrechen in Tavistock-Square, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Das Wachsfiguren-Kabinett AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Das Wachsfiguren-Kabinett, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Die Kirche von Zinsblech AcrobatReader PDF    Flash Flash
Oskar Panizza, Die Kirche von Zinsblech, Quelle unbekannt, aus der ehemaligen eBook Bibliothek

Der heilige Staatsanwalt Digitalisat Digitalisat
Oskar Panizza, Der heilige Staatsanwalt, Eine moralische Komödie in fünf Szenen, Verlag von Wilhelm Friedrich, Leipzig, 1894

Der teutsche Michel
und der Römische Papst
Digitalisat Digitalisat
Oskar Panizza, Der teutsche Michel und der Römische Papst, Altes und Neues aus dem Kampfe des Teuschtums gegen römisch-wälsche Überlistung und Bevormundung in 666 Tesen und Zitaten, Verlag von Wilhelm Friedrich, Leipzig, 1894 (inklusive der fehlenden Seiten beim Scans von GoogleBooks)

Das Liebeskonzil Digitalisat Digitalisat
Oskar Panizza, Das Liebeskonzil, Eine Himmelstragödie, Verlags-Magazin, (J. Schabelitz), Zürich, 1895

Visionen der Dämmerung Digitalisat Digitalisat
Oskar Panizza, Visionen der Dämmerung, Georg Müller Verlag, München, o. J.


Leopold Hermann Oskar Panizza (12. November 1853, Bad Kissingen – 28. September 1921, Bayreuth)

Leopold Hermann Oskar Panizza war ein deutscher Schriftsteller, Satiriker und Publizist.

In seinen Schriften attackierte Panizza den wilhelminischen Obrigkeitsstaat, die katholische Kirche, sexuelle Tabus und bürgerliche Moralvorstellungen. Als literarischer Individualist nimmt er eine Sonderrolle in der deutschen Literaturgeschichte ein: Der Einzelgänger der Münchner Moderne lässt sich nur grob zwischen Naturalismus und Expressionismus einordnen. Panizzas Schreibstil war spontan, flüchtig und unkonventionell – dem späteren Expressionismus ähnlich – dabei benutzte er ab 1893 eine phonetische Orthographie. Er verwendete zwar häufig die Formensprache des Naturalismus, doch ist der größte Teil seiner Erzählungen und seiner Gedichte auf das Innenleben des Erzählers ausgerichtet, das sich häufig stark von der realen Außenwelt unterscheidet. Seine Themen waren häufig autobiographisch geprägt und dienten ausdrücklich auch der Selbsttherapie des psychisch labilen Autors.

Panizzas Hauptwerk ist das 1894 erschienene satirische Drama Das Liebeskonzil – eine in der Literaturgeschichte beispiellose antikatholische Groteske. Bedeutend sind daneben Panizzas bizarre Erzählungen, in denen er Realistik und Phantastik verband. Als äußerst polemischer Publizist setzte Panizza vor allem satirische Mittel ein und gab von 1897 bis 1900 die Zeitschrift Zürcher Diskußjonen heraus, in der er individualanarchistische und atheistische Überzeugungen vertrat. Panizzas lyrisches Schaffen wird in erster Linie als bemerkenswertes Zeugnis seiner zunehmenden Geistesgestörtheit rezipiert. Waren die ersten Veröffentlichungen noch deutliche Nachahmungen romantischer Lyrik, so sind die expressiven Gedichte der 1899 erschienenen Parisjana inhaltliche wie stilistische Provokationen.

Das von spektakulären Literaturskandalen begleitete Werk Oskar Panizzas ist kaum von seiner bewegten Lebensgeschichte zu trennen: Nach einer streng pietistischen Erziehung und einer von Leistungsverweigerung geprägten Schulzeit wurde er Nervenarzt, wandte sich aber bald der Literatur zu. Seine blasphemischen Provokationen brachten ihn nach einem aufsehenerregenden Prozess 1894 ein Jahr lang wegen Gotteslästerung ins Zuchthaus. Er gab die deutsche Staatsangehörigkeit auf und ging ins Exil nach Zürich und, nachdem er dort ausgewiesen wurde, nach Paris. Nach Erscheinen seines Gedichtbandes Parisjana 1899 – seinem letzten gedruckten Werk – lief eine internationale steckbriefliche Fahndung wegen Majestätsbeleidigung nach ihm und sein gesamtes in Deutschland verbliebenes Vermögen wurde eingezogen. Deshalb nach Deutschland zurückgekehrt, endete der ehemalige Irrenarzt Panizza, der sich während seines Studiums mit Syphilis infiziert hatte, selbst als paranoider, von Wahnvorstellungen und Halluzinationen beherrschter Geisteskranker in der Nervenklinik. Nach 16 Jahren in der Heilanstalt starb er 1921 im Bewusstsein, als Dichter gescheitert zu sein: "Ich hab umsunst gelebt".

Kein anderer Autor des wilhelminischen Deutschland – vielleicht Frank Wedekind ausgenommen – war so sehr von der Zensur betroffen, keiner wurde für seine literarischen Werke ähnlich hart durch die Justiz bestraft. Fast alle seine Bücher wurden schon kurz nach ihrer Veröffentlichung verboten und konfisziert, an eine Aufführung seiner Theaterstücke war jahrzehntelang nicht zu denken und seine Familie weigerte sich nach seinem Tod, die Urheberrechte freizugeben. So konnte eine Rezeption seiner Werke erst in den späten 1960er Jahren einsetzten, in größerem Umfang geschah dies erst in den 1980er Jahren.

Verwendete Quelle: Artikel Oskar Panizza In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Oskar_Panizza
Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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