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Gertrud Prellwitz (5. April 1869, Tilsit – 13. September 1942, Küb/Semmering)

Prosa
Vom Wunder des Lebens AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Gertrud Prellwitz, Vom Wunder des Lebens, Eugen Dietrichs Verlag, Jena, 1922

Durch welche Kräfte wird
Deutschland siegen?
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Gertrud Prellwitz, Durch welche Kräfte wird Deutschland siegen? Religiöse Vorträge, Eugen Dietrichs Verlag, Jena, 1915
Michel Kohlhas Digitalisat Digitalisat

Gertrud Prellwitz, Michel Kohlhas, Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg i. Br., 1905
Seine Welt Digitalisat Digitalisat

Gertrud Prellwitz, Seine Welt, Herausgegeben von St. Georgs Bunde Woltersdorf bei Erkner, Berlin, 1912
Weltfrömmigkeit und Christentum Digitalisat Digitalisat

Gertrud Prellwitz, Weltfrömmigkeit und Christentum, Herausgegeben von St. Georgs Bunde Woltersdorf bei Erkner, Berlin, 1900
Zwischen zwei Welten Digitalisat Digitalisat

Gertrud Prellwitz, Zwischen zwei Welten, Herausgegeben von St. Georgs Bunde Woltersdorf bei Erkner, Berlin, 1899

Gertrud Prellwitz (5. April 1869, Tilsit – 13. September 1942, Küb/Semmering)

Gertrud Prellwitz war eine deutsche Schriftstellerin.

Gertrud Prellwitz war die Tochter eines Zimmermeisters. Sie wuchs in Königsberg auf, wo sie eine Privatschule besuchte. Anschließend absolvierte sie das Lehrerseminar in Droyßig und wirkte ab 1888 als Lehrerin in Königsberg. Ab 1895 war sie in Berlin ansässig, wo sie am Auguste-Victoria-Lyzeum unterrichtete und an der Berliner Universität Vorlesungen in Theologie und Literaturgeschichte hörte.

1904 begann Gertrud Prellwitz’ lebenslange Beziehung zu der Familie des Künstlers und Lebensreformers Fidus, mit dessen Frau Elsa Knorr sie eine enge Freundschaft verband. Ab 1904 lebte Prellwitz mit der Familie am Schweizer Walensee, ab 1905 im schlesischen Schreiberhau und ab 1908 in den märkischen Ort Woltersdorf bei Erkner. 1911 gehörte Gertrud Prellwitz zu den Mitbegründern des St.-Georgs-Bundes. Ihre Weltanschauung war eine Mischung aus Kantschem Idealismus sowie deutschchristlichen und völkischen Überzeugungen, wies aber auch lebensreformerische Tendenzen auf. Während des Ersten Weltkriegs unterstützte sie den deutschen Kriegseinsatz durch zahlreiche Flugschriften; 1915 hielt sie sich zu Propagandazwecken in den damals noch neutralen Vereinigten Staaten auf.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges blieb Gertrud Prellwitz der von ihr in den Kriegsjahren vertretenen völkischen Überzeugung treu. Sie zog nach Oberhof im Thüringer Wald, wo sie in ihrem Maienverlag eigene Werke veröffentlichte. Ab 1933 lebte sie in Bad Blankenburg. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde von ihr, die in Hitler eine Erlösergestalt sah, lebhaft begrüßt. Prellwitz’ Werk stieß jedoch bei den neuen Machthabern auf Desinteresse bzw. Ablehnung; ab 1938 stand ihr Roman Drude sogar auf der „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“.

Gertrud Prellwitz war Verfasserin von Romanen, Erzählungen, Essays, Flugschriften und Theaterstücken. Ihr Roman Drude war in Kreisen der Jugendbewegung sehr beliebt; ihren größten Erfolg erzielte die Autorin mit dem 1909 erschienenen Aufklärungsbuch Vom Wunder des Lebens, das bis in die Fünfzigerjahre eine Gesamtauflage von über 170.000 Exemplaren erreichte. – Gertrud Prellwitz’ Nachlass befindet sich im Archiv der Deutschen Jugendbewegung in Witzenhausen.


Verwendete Quelle: Artikel Gertrud Prellwitz in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrud_Prellwitz

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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