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Hedwig Carolina Theodora Maria Huberta Philomene Kiesekamp, geb. Bracht (Pseudonym: L. Rafael, Helene Kordelia) (21. Juli 1844, Henrichenburg – 2. März 1919, Münster)

Lyrik
Sagt ich: »Liebster . . . Aus: Liebeslieder moderner Frauen, Eine Sammlung von Paul Grabein, Hermann Costenoble Verlag, Berlin, 1902, S. 161
Sirene Aus: Liebeslieder moderner Frauen, Eine Sammlung von Paul Grabein, Hermann Costenoble Verlag, Berlin, 1902, S. 161 f.
Die Kindesmörderin Aus: Liebeslieder moderner Frauen, Eine Sammlung von Paul Grabein, Hermann Costenoble Verlag, Berlin, 1902, S. 163 f.
Abendgluthen Digitalisat Digitalisat

L. Rafael, Abendgluthen, Gedichte, Verlag von Breitkopf und Härtel, Leipzig, 1901
Gedichte Digitalisat Digitalisat

L. Rafael, Gedichte, Verlag von Breitkopf und Härtel, Leipzig, 1888
Tiefen der Sehnsucht Digitalisat Digitalisat

L. Rafael, Tiefen der Sehnsucht, C. F. Amelangs Verlag, Leipzig, 1906
Ebbe und Flut Digitalisat Digitalisat

L. Rafael, Ebbe und Flut, Gedichte, Verlag von Breitkopf und Härtel, Leipzig, 1896
Prosa
Aus der Skizzenmappe Digitalisat Digitalisat

Aus Vergangenheit und Gegenwart, 87. Bändchen, L. Rafael, Aus der Skizzenmappe, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer, [o. J.]
Vom alten Sachsenstamme Digitalisat Digitalisat

L. Rafael, Vom alten Sachsenstamme, Novellen, C. F. Amelangs Verlag, Leipzig, 1905
Winterträume Digitalisat Digitalisat

L. Rafael, Winterträume, Neue Märchen, E. Pierson's Verlag, Dresden und Leipzig, 1892
Aus Widukinds Land Digitalisat Digitalisat

Hausens Bücherei, Nr. 29, Hedwig Kiesekamp (L. Rafael), Aus Widukinds Land, Erzählungen, Hausen Verlagsgesellschaft, Saarlouis, [1916]

Hedwig Carolina Theodora Maria Huberta Philomene Kiesekamp, geb. Bracht (Pseudonym: L. Rafael, Helene Kordelia) (21. Juli 1844, Henrichenburg – 2. März 1919, Münster)

Hedwig Kiesekamp war eine deutsche Sängerin und Schriftstellerin.

Hedwig Kiesekamp wurde auf dem Rittergut Henrichenburg als eines von sieben Kindern des Gutspächters Hermann Bracht in Westfalen geboren. Sie besuchte bis zu ihrem 14. Lebensjahr die dortige Dorfschule, wo sie von einem Geistlichen unter anderem in Französisch und Geografie unterrichtet wurde. Nach dem Tod des Vaters ging sie für ein Jahr in eine Klosterschule der Ursulinerinnen in Marseyk in Belgien, bevor sie wieder nach Westfalen zurückkehrte. Im Jahr 1864 heiratete sie den Mühlenbesitzer und späteren Handelskammerpräsident Wilhelm Kiesekamp und zog nach Münster um, wo sie bis zu ihrem Tod lebte. An der Westmauer des Zentralfriedhofs in Münster erinnert ein Gedenkstein an sie. In Castrop-Rauxel ist eine Straße nach ihr benannt.

Kiesekamp schrieb zunächst Märchen für ihre eigenen Kinder. Levin Schücking unterstützte sie bei ersten schriftstellerischen Proben. Als Schriftstellerin verfasste Kiesekamp Erzählungen, Lyrik, Dramen und Jugendliteratur, die teilweise mehrere Auflagen erlebten.

Auch als Sängerin war Hedwig Kiesekamp erfolgreich. Bedeutende Komponisten wie Max Reger schrieben Lieder für die Konzert- und Oratoriensängerin, Hans Pfitzner vertonte ihre Gedichte. Kiesekamp war mit Johannes Brahms befreundet.

Verwendete Quelle: Artikel Hedwig Kiesekamp in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Hedwig_Kiesekamp

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