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Biographie

Marie Rudofsky, geb. Wild (7. September 1869, Weißensulz, Böhmen – 3. November 1946, Unterbettringen)

Marie Rudofsky war eine böhmisch, österreichische Dichterin.

Sie war die Tochter von Ferdinand Wild und Katharina Grau beide aus Weißensulz. Die Wilds waren erfolgreiche Geschäftsleute in der Leinenherstellung und der berühmten Böhmischen Spitze. Sie förderten auch in Ihrem Heimatort die Jugend und die Ausbildungsmöglichkeiten durch Aufbau eines Kindergarten und einer Berufschule: Die Nähschule. Das Unternehmen wurde nach der Vertreibung bis 1960 in Boxberg, Deutschland, weitergeführt.

Marie Wild heiratete den Arzt Dr. Franz Rudofsky im Jahre 1895. Franz war der Sohn von Anton Rudofsky, Metzgermeister und Landwirt in Bischofteinitz. Ihr Mann war k. und k. Oberbezirksarzt des Kreises Bischofteinitz und wurde zum k. und k. Obersanitätsrat des Kaiser Franz Josef von Österreich befördert. Marie und Franz hatten vier Kinder: Waldemar Rudofsky, 1903-1948, ebenfalls Arzt, Brigitta Rudofsky, 1898-1993, Oberstleutnant Hubert Rudofsky, 1897-1986, und Helene Rudofsky-Perknovsky, 1896-1977.

Marie Rudofsky war eine sehr gebildete Frau, eine begeisterte Briefmarkensammlerin und kunstfertig bei der Herstellung der böhmischen Spitze (Wild'sche Böhmische Spitzen). Die Ausbildung der Jugend war ihr ein Anliegen – vor allem die Vermittlung historischer und geographischer Kenntnisse, ebenso förderte sie die Toleranz gegenüber Zigeunern und Armen in ihrem Heimatort.

Von Marie Rudofsky liegen zwei Gedichtbände vor: Schulter an Schulter und Die Donauwacht.

Wir bedanken uns bei © Susanne und Ulrich Rudofsky für die Genehmigung zur Veröffentlichung der Werke Marie Rudofskys. Werke und Bildmaterial unterliegen dem Urheberrecht!


Portrait Marie Rudofsky in jungen Jahren / Fleißige Moidla in da Nahstu(h)m

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