ngiyaw-eBooks Home

George Sand (1. Juli 1804, Paris – 8. Juni 1876, Nohant, Département Indre)

Prosa

pdf Teverino epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

George Sand, Teverino, Roman, Verlag der Franckh'schen Buchhandlung, Stuttgart, 1846, Deutsch von Dr. Scherr


pdf Der Müller von Angibault epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

George Sand, Der Müller von Angibault, Roman, Franckh Verlag, Stuttgart, 1846
Die Rechtschreibung wurde aktualisiert. ePub vom Jürgen Beschorner



Der Teufelssumpf AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

George Sand, Der Teufelssumpf, Übertragen von Ludwig Schneegans, Aus: Novellenschatz des Auslandes, Herausgegeben von Paul Heyse und Hermann Kurz, Dritter Band, Rudolph Oldenbourg Verlag, München, o. J., S. 221ff.

Fadette AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

George Sand, Die Grille oder Die kleine Fadette, Roman, Philipp Reclam jun., Leipzig, o. J. (ca. 1890), Übertragen von J. Möllenhoff.

Indiana AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

George Sand, Indiana, Keine Angabe des/r ÜbersetzerIn (verm. H. Meister), Verlag von Karl Prochaska, Leipzig, Wien, Teschen, o. J.

Kora AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Aus: George Sand, Novellen, Aus dem Französischen übertragen von Robert Habs, Verlag von Philipp Reclam jun., Leipzig, 1879

Lavinia AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Aus: George Sand, Novellen, Aus dem Französischen übertragen von Robert Habs, Verlag von Philipp Reclam jun., Leipzig, 1879


George Sand (1. Juli 1804, Paris – 8. Juni 1876, Nohant, Département Indre)

George Sand, eigentlich Amantine-Aurore-Lucile Dupin de Francueil, war eine französische Schriftstellerin, die neben Romanen auch zahlreiche sozialkritische Beiträge veröffentlichte, in denen sie die Emanzipation der Frauen einforderte.

Ihr Vater, ein Offizier, war der Urenkel Augusts des Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, und seiner Maitresse Aurora von Königsmarck. Ihre Mutter war Modistin.

George Sand heiratete 1822 den Baron Casimir Dudevant. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, Maurice (* 1823) und Solange (* 1828). 1831 trennte George Sand sich von ihrem Mann. Vorausgegangen war der Trennung das zufällige Auffinden eines Testaments im Sekretär ihres Mannes, das Dudevant an sie gerichtet hatte. Die auf dem Bündel angebrachte Aufschrift "Erst nach meinem Tode zu öffnen" konnte George Sand nicht aufhalten; sie war überzeugt, ein Anrecht darauf zu haben, zu erfahren, was ihr sich bester Gesundheit erfreuender Gatte von ihr dachte. Der Inhalt des Testaments war nach Aussagen Sands eine Aneinanderreihung von Missachtungen und Verwünschungen ihre Person betreffend, was zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen dem Paar führte. Die Scheidung erfolgte im Jahr 1836.

hren ersten Roman, "Rose et Blanche" (veröffentlicht 1831) schrieb Sand in Zusammenarbeit mit ihrem Geliebten Jules Sandeau, aus dessen erster Namenshälfte sie ihren Künstlernamen ableitete. Mit dem Männernamen George Sand nahm sie zugleich die Gewohnheit an, von sich in der maskulinen Form zu sprechen.

1833 begann George Sand mit Alfred de Musset ein leidenschaftliches Liebesverhältnis. Die Schwierigkeiten in der Beziehung aufgrund Sands ungebremster Arbeitswut deuteten sich früh an: Musset beklagte Ende 1833:

"Ich habe den ganzen Tag gearbeitet. Am Abend hatte ich zehn Verse gemacht und eine Flasche Schnaps getrunken; sie hatte einen Liter Milch getrunken und ein halbes Buch geschrieben."

Eine Reise nach Venedig verbesserte die Situation nicht, als Musset erkrankte, verliebten sich Sand und der Musset betreuende Arzt Pietro Pagello ineinander und begannen im Februar 1834 eine Liebesbeziehung. Die Beziehung zu Musset war damit faktisch beendet; gleichwohl schrieben sich beide gegenseitig lange und geradezu verzweifelte Briefe. Die Korrespondenz endete schließlich 1835.

George Sands Wohnsitz in Paris sowie ihr Landsitz in Nohant waren gern besuchte Stätten zahlreicher Künstler. Der Freundeskreis der eigensinnigen, häufig Männerkleidung tragenden und Zigarren rauchenden Schriftstellerin umfasste neben Schriftstellern wie Honoré de Balzac und Alexandre Dumas u. a. den Maler Eugène Delacroix, den Komponisten Franz Liszt und dessen Geliebte Gräfin Marie d' Agoult. Eine ihrer angeblichen Geliebten war die Schauspielerin Marie Dorval. Durch Franz Liszt lernte Sand den Komponisten Frédéric Chopin kennen, mit dem sie 1838 eine Liebesbeziehung begann. Chopin, der gegen die emanzipiert auftretende Sand zunächst nur Abneigung verspürte, befand sich zu der Zeit in einer emotionalen Krise und fühlte sich von der musikliebenden, enthusiastischen Sand verstanden.

Im November 1838 übersiedelte George Sand mit ihren Kindern Maurice und Solange nach Mallorca. Der Entschluss beruhte auf ärztlichen Rat, denn man erwartete sich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes von Maurice, den eine rheumatischen Erkrankung plagte. Aber auch Chopin, der zeitlebens an Tuberkulose litt, erhoffte sich eine Linderung seines Leidens durch ein milderes Klima und schloss sich der Familie an. Maurice erholte sich sichtbar. Für Chopin stand der Aufenthalt in der Klosterkartause Valldemossa jedoch unter keinem guten Stern. Die Räumlichkeiten waren zu kalt und zum wenig freundlichen Wetter kam hinzu, dass die Mallorquiner gegenüber dem nicht verheirateten Paar sehr distanziert blieben. Gleich zu Anfang entwickelte er alle Anzeichen einer Lungenentzündung, wie George Sand später schriftlich beklagte. Nach 98 Tagen verließen Chopin und Sand die Insel wieder. So kurz dieser Zeitraum im Verhältnis zu den übrigen Jahren erscheinen mag, sowohl Chopin wie auch George Sand hatte dieses Ereignis stark mitgenommen. Chopins Gesundheitszustand hatte sich verschlechtert und George Sand war über das Verhalten der Inselbevölkerung empört.In dem Roman "Ein Winter auf Mallorca" ("Un Hiver à Majorque") setzte sie ihren mallorquinischen Zeitgenossen ein galliges Denkmal.


Die Beziehung zwischen Chopin und George Sand endete 1847. Der Grund hierfür ist nicht eindeutig geklärt. Weder Chopin noch George Sand haben zu ihrer Trennung Stellung bezogen. Bekannt ist, dass George Sand zu der Zeit sehr konfliktfreudig auftrat. Dass ihre Tochter Solange sich dem mittellosen Bildhauer Auguste Clesinger zugewandt hatte, war Auslöser für Familienstreitigkeiten, bei der es Handgreiflichkeiten zwischen dem Sohn Maurice und Clésinger bzw. der dem Sohn beispringenden Mutter kam. Was im einzelnen vorgefallen war, ist nicht gesichert, weil es hierüber von Seiten George Sands sowie Solanges unterschiedliche Versionen gibt. Chopin, von der Nachricht brüskiert, dass Solange sich heimlich verlobt hatte, hielt gleichwohl seine Freundschaft zu ihr aufrecht, was für George Sand einen unglaublichen Affront darstellte.

Bis zu seinem Tod im Jahre 1865 war der Bildhauer Alexandre Manceau 15 Jahre lang George Sands Geliebter.

Die zwei Töchter Solanges und ein Sohn von Maurice starben frühzeitig, was George Sand tief betroffen machte. Den zwei Töchtern von Maurice (die jüngere hieß Aurore und starb erst 1961 im Alter von 95 Jahren) war George Sand eine liebevolle Großmutter, die für die Mädchen Märchen schrieb (u. a. "Sie sind ja eine Fee, Madame").

Die letzten zehn Jahre ihres Lebens war Sand dem Schriftsteller Gustave Flaubert in inniger Freundschaft verbunden. Zahlreiche persönliche Kontakte sowie Briefe zeugen von einer tiefen Freundschaft bis zu ihrem Tod 1876.

George Sand starb auf ihrem Landsitz in Nohant im französischen Département Indre im Alter von 72 Jahren und wurde dort in ihrem Park beigesetzt.


Verwendete Quelle: Artikel George Sand in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/George_Sand

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


ngiyaw-eBooks Home