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Karl Hans Strobl (18. Januar 1877, Iglau – 10. März 1946, Perchtoldsdorf bei Wien)

Prosa

Die goldenen Gärten AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Karl Hans Strobl, Die goldenen Gärten, Aus: Der Orchideengarten, Herausgegeben von Karl Hans Strobl, Erster Jahrgang, Achtzehntes Heft, Dreiländerverlag, München, 1919


Die letzte Nacht AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Karl Hans Strobl, Die letzte Nacht, Aus: Der Orchideengarten, Herausgegeben von Karl Hans Strobl, Zweiter Jahrgang, Zwanzigstes Heft, Dreiländerverlag, München, 1920


Die byzantinische Münze AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Karl Hans Strobl, Die byzantinische Münze, Aus: Der Orchideengarten, Herausgegeben von Karl Hans Strobl, Zweiter Jahrgang, Sechstes Heft, Dreiländerverlag, München, 1920


Ballnacht AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Karl Hans Strobl, Ballnacht, Aus: Der Orchideengarten, Herausgegeben von Karl Hans Strobl, Zweiter Jahrgang, Drittes Heft, Dreiländerverlag, München, 1920


Der Retter vom Galgen AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Karl Hans Strobl, Der Retter vom Galgen, Aus: Kokain, Eine moderne Revue, Heft 1, Jahrgang 1925, Verlag der modernen Revue Kokain, Wien, 1925


Die arge Nonn' AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Karl Hans Strobl, Die arge Nonn', Aus: Das Gespensterbuch, Georg Müller Verlag, München, 1913, Herausgegeben von Felix Schloemp, Mit Bildern von Paul Scheurich


Das Grabmal auf dem Père Lachaise AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Karl Hans Strobl, Das Grabmal auf dem Père Lachaise, Aus: Das unheimliche Buch, Hrsg. Felix Schloemp, Georg Müller Verlag, München, 1914


Eleagabal Kuperus AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Karl Hans Strobl, Eleagabal Kuperus, Roman in zwei Teilen, Josef Singer Verlag, Berlin, 1928


Die Kristallkugel AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Karl Hans Strobl, Die Kristallkugel, Novellen, Vier Falken Verlag, Berlin, o. J.


Gespenster im Sumpf AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Karl Hans Strobl, Gespenster im Sumpf, Ein phantastischer Wiener Roman, L. Staakmann, Verlag, Leipzig, 1920


Karl Hans Strobl (18. Januar 1877, Iglau – 10. März 1946, Perchtoldsdorf bei Wien)

Karl Hans Strobl war ein österreichischer Schriftsteller.

Strobl studierte ab 1894 Rechtswissenschaft an der Prager Karl-Ferdinands-Universität und wurde dort im Corps Austria aktiv. Nach dem mit der Promotion abgeschlossenen Studium wurde er 1900 Schriftführer am Kreisgericht Iglau und später Finanzkommissär in Brünn. Sein Engagement in der Deutschnationalen Bewegung brachte ihn in Konflikt mit seinen tschechischen Vorgesetzten. Er schied daraufhin aus dem Staatsdienst aus und wurde 1913 Herausgeber des Turmhahn in Leipzig. Im Ersten Weltkrieg war er von 1915 bis 1918 Kriegsberichterstatter. Nach dem Erwerb der österreichischen Bundesbürgerschaft war er freier Schriftsteller in Iglau und Perchtoldsdorf. Er verfasste über 100 Werke, meist Romane und Novellen, auch Biographien und zahlreiche Zeitschriftenbeiträge.

Strobl begann seine schriftstellerische Karriere 1900 mit der Veröffentlichung phantastisch-grotesker Spukgeschichten. Der breiten Öffentlichkeit wurde er durch seine Prager Studentenromane bekannt. In Die Vaclavbude beschreibt Strobl seine eigene Verbindung, das Corps Austria in den Tagen des sog. Badeni-Aufstands 1897. Zugleich verewigt er Sigmund Pick. Der Schipkapaß spiegelt das Leben im Wirtshaus Schipkapaß wider. Später trat Strobl als Sudetendeutscher in zahlreichen Werken für die Reichsidee ein.

Von 1919 bis 1921 gab er – in enger Zusammenarbeit mit Alfons von Czibulka – die Zeitschrift Der Orchideengarten heraus, eine Heftenreihe für Phantastik und erotische Literatur, in der er auch eigene Werke veröffentlichte. "In Anerkennung seines hervorragenden poetischen Schaffens" wählte die Deutsch-österreichische Schriftsteller-Genossenschaft Strobl 1925 zu ihrem Präsidenten. Die Literaturwissenschaft zählt Strobl neben Gustav Meyrink und Hanns Heinz Ewers heute zu den "großen Drei der deutschen Fantastik nach 1900".

In der Zeit des Austrofaschismus gehörte Strobl seit 1933 der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei an. 1934 wurde er aus der Tschechoslowakei wegen "staatsgefährlicher Betätigung" ausgewiesen. Ab 1938 war er Landesleiter der Reichsschrifttumskammer in Wien. Nach dem Anschluss Österreichs beteiligte Strobl sich mit einem Beitrag am Bekenntnisbuch österreichischer Dichter, herausgegeben vom Bund deutscher Schriftsteller Österreichs. Das Buch begrüßte den Anschluss begeistert.

1945 von der Roten Armee verhaftet und für kurze Zeit zur Arbeit im Straßenbau gezwungen, starb er nach mehreren Schlaganfällen 1946 verarmt im Altersheim von Perchtoldsdorf. Sein Grab befindet sich am Perchtoldsdorfer Friedhof (Gruppe 2c, Reihe 14, Grabnummer 12).

In der Sowjetischen Besatzungszone wurden Strobls Werke Ein gute Wehr und Waffen (Leipzig 1915), Zwischen Weichsel und Karpathen (Weimar 1915), Dorf im Kaukasus (Leipzig 1936), Feuer im Nachbarhaus (Wien, Leipzig 1938), Die Heimkehr (Berlin 1941) und Die Weltgeschichte und das Igelhaus (Budweis 1944) auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt. In der Deutschen Demokratischen Republik folgte noch Tschechen (Leipzig 1920).

Sein corpsstudentisches Leben zeigt sich auch darin, dass ihm nach dem Ersten Weltkrieg die drei Kösener Corps in Österreich Frankonia Brünn (1920), Frankonia Prag (1922) und Saxonia Wien (1935) die Bänder verliehen. Am corpsstudentischen Leben in der Nachkriegs-Tschechoslowakei nahm er durch zahlreiche Besuche auf den Veranstaltungen in Prag und Brünn regen Anteil.

Verwendete Quelle: Artikel Karl Hans Strobl in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Hans_Strobl
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