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Sophie Alberti, Pseudonym: Sophie Verena (5. August 1826, Potsdam – 15. August 1892, Potsdam)

Prosa

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Sophie Alberti, Lucrezia, Novellistische Skizze Aus: Leipziger Sonntagsblatt. Herausgegeben von Albert Traeger, 3. Jg., 1861, No. 44, S. 345ff. und 355ff.



Sophie Alberti, Pseudonym: Sophie Verena (5. August 1826, Potsdam – 15. August 1892, Potsdam)

Sophie Alberti war eine deutsche Schriftstellerin.

Sophie Alberti wurde als Tochter des Geheimrats Mödlinger in Potsdam geboren. Sie erhielt eine sehr gute Erziehung und interessierte sich schon früh für die Kunst und die Poesie. Mit sieben Jahren schrieb Sophie Alberti ihr erstes Gedicht, im Alter von neun Jahren verfasste sie ein kurzes Lustspiel und im Alter von 13 Jahren schrieb sie ihre erste Novelle in französischer Sprache. Ihre erste Veröffentlichung war 1856 die Novelle "Else", die von der Kritik positiv aufgenommen wurde.

Die Novelle war Charles Dickens gewidmet, dessen Werk "David Copperfield" Sophie Alberti sehr schätzte. Sie stand im Zuge der Veröffentlichung ihres literarischen Debüts mit Charles Dickens in brieflichem Kontakt, der sich über die Widmung hocherfreut zeigte:

To be associated in that way with the first production of so fervent a head and heart as yours must be, is a high grace and privilege. Whatever my deserts and claims to it may be, at least no man could possibly prize it more.

Charles Dickens zeigte sich nach Zusendung des Buches im April 1856 stolz, in Verbindung mit dem Buch gebracht worden zu sein.

Weitere Veröffentlichungen Sophie Albertis wurden von der Kritik positiv aufgenommen, erschienen in mehreren Auflagen und wurden sogar in mehrere Sprachen, u.a. Englisch, Dänisch und Polnisch übersetzt. Die meisten Werke erschienen dabei unter ihrem Pseudonym Sophie Verena. Sophie Alberti war auch als Übersetzerin tätig und veröffentlichte zahlreiche Werke Dinah Maria Mulock Craiks ins Deutsche. Ein Werk des Schriftstellers Henry Mayhew bearbeitete sie frei.

Im Jahr 1866 heiratete Sophie Alberti in Potsdam den Schulrat Robert Alberti, der jedoch bereits 1870 verstarb. Die Ehe blieb kinderlos. Potsdam verließ Sophie Alberti als Witwe nur noch für kürzere Erholungsreisen. Bis zu ihrem Tod 1892 verfasste sie auch Literatur für Kinder. Im Literaturbetrieb ihrer Zeit galt sie als bewährte und beliebte Kraft auf dem Gebiet der Frauenliteratur [...], ein liebenswürdiges und fleißiges Talent.

Lesen Sie mehr: Sophie Alberti in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: Sophie Alberti

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