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Auguste de Villiers de L'Isle-Adam (7. November 1838, Saint-Brieuc – 18. August 1889, Paris)

Prosa

Die Töchter Miltons AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Villiers de l’Isle-Adam, Die Töchter Miltons, Skizze, Aus: Magazin für Literatur des Auslandes, 60. Jahrgang, Herausgegeben von Fritz Mauthner und Otto Neumann-Hofer, Verlag von S. & P. Lehmann, Berlin, 1891


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Auguste de Villiers de L'Isle-Adam, Vera: Das unheimliche Buch, Hrsg. Felix Schloemp Georg Müller Verlag, München, 1914, Übersetzt von Hanns Heinz Ewers


Auguste de Villiers de L'Isle-Adam (7. November 1838, Saint-Brieuc – 18. August 1889, Paris)

Jean Marie Mathias Philippe Auguste Graf von Villiers de L'Isle-Adam war ein französischer Schriftsteller. Sein von der Familie verwendeter Rufname war Mathias; der Vorname Auguste taucht nicht auf allen seinen Büchern auf, die er meist unter Villiers de L'Isle-Adam veröffentlichte.

Auguste Villiers de L'Isle-Adam entstammte einem alten bretonischen Adelsgeschlecht, das schon zu seinen Lebzeiten verarmte: Sein Vater befasste sich erfolglos mit der Suche nach den Schätzen versunkener Schiffe. Der Junge wuchs bei Mutter und Tante auf, besuchte das Collège von Saint-Brieuc, das Lycée in Laval und machte nach dem Umzug der Eltern seinen Schulabschluss in Rennes. Schon mit siebzehn Jahren stellte er einen Gedichtband fertig, der 1859 erschien. Da waren die Eltern bereits nach Paris übergesiedelt, um den literarischen Erfolg des als hochbegabt geltenden Sohnes zu sichern. Nachdem dieser Erfolg ausblieb, verbrachte Villiers de L'Isle-Adam von wenigen Reisen abgesehen sein restliches Leben in Paris. Er lebte und arbeitete dort als Schriftsteller unter kärglichen Bedingungen. Seinen Lebensunterhalt fristete er mit journalistischen Arbeiten, gelegentlichen Veröffentlichungen in Zeitschriften und teilweise grotesken Anstellungen wie der als lebender Punchingball in einer Boxschule. 1862 machte er sich lächerlich, als er unter Berufung auf seinen uralten Adel Anspruch auf den vakanten griechischen Königstitel erhob. Die von ihm 1867 gegründete Zeitschrift Revue des Lettres et des Arts ging nach kurzer Zeit wieder ein. 1870 kam durch Fürsprache von Alexandre Dumas sein Schauspiel La révolte im Vaudeville auf die Bühne und löste einen Theaterskandal aus. Sein Versuch, sich 1882 zum Bezirksrat wählen zu lassen, scheiterte an skurrilen Forderungen wie der nach dem Abriss der Großen Oper und des Pantheons. Erst nach 1883 konnte er durch den bescheidenen Erfolg seiner Grausamen Geschichten vom Schreiben leben, wenn auch immer unterstützt von Freunden wie Stéphane Mallarmé, Méry Laurent und Léon Dierx.

Villiers de L'Isle-Adam war außerdem mit Charles Baudelaire, Joris-Karl Huysmans und Richard Wagner befreundet. Mit seinen phantastischen Romanen und Novellen gilt Villiers de L'Isle-Adam als einer der Begründer des französischen Symbolismus. Sein Roman L'Ève future ist eines der ersten Science-Fiction-Werke und gleichzeitig eine Satire auf die Wissenschaft.

Villiers de L'Isle-Adam starb in der Nacht vom 18. zum 19. August 1889 in einem Pariser Krankenhaus an Krebs.



Verwendete Quelle und mehr: Artikel Auguste de Villiers de L'Isle-Adam in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Auguste_de_Villiers_de_L%E2%80%99Isle-Adam

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Bildquelle: ÖNB


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