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Karl Weiser, Pseud. Paul Wasily Newsky (29. Juli 1848, Alsfeld – 30. Juli 1913, Weimar)

Lyrik
Miramare. Aus: Paul Wasily Newsky, Erotika, Verlag von J. H. W. Dietz, Stuttgart, 1888, S. 13ff.
Erotika Digitalisat Digitalisat

Paul Wasily Newsky, Erotika, Verlag von J. H. W. Dietz, Stuttgart, 1888

Weiber, Helden und Narren Digitalisat Digitalisat

Karl Weiser, Weiber, Helden und Narren, Verlag von H. Große, Weimar, 1904

Licht! Liebe! Leben! Digitalisat Digitalisat

Karl Weiser, Licht! Liebe! Leben!, Verlag von Friedrich Gutsch, Karlsruhe, 1878

Prosa
Nero Digitalisat Digitalisat

Karl Weiser, Nero, Verlag von Friedrich Gutsch, Karlsruhe, 1881

Hutten Digitalisat Digitalisat

Karl Weiser, Hutten, Verlag von Philipp Reclam jun., Leipzig, 1900


Karl Weiser, Pseud. Paul Wasily Newsky (29. Juli 1848, Alsfeld – 30. Juli 1913, Weimar)

Karl Weiser war ein deutscher Schauspieler und Schriftsteller.

Weiser war der Sohn eines theaterbegeisterten Kaufmanns; seine Mutter war die Tochter des Schauspielers Julius Weidner und ein Onkel mütterlicherseits war der Schauspieler Theodor Weidner. Nach den Wünschen seiner Familie sollte Weiser Theologie studieren. Als er in seiner Heimatstadt seine Schulzeit absolviert hatte, schloss er sich gegen den Willen seiner Familie einer Wanderbühne an.

Nach ersten kleinen Erfolgen dort konnte Weiser 1866 am Theater Freiburg in der Rolle des Attinghausen debütieren. Diesen Erfolg erlebte Hermann Hendrichs und empfahl ihn Rudolf Cerf vom Victoria-Theater in Berlin. Nach kurzer Zeit dort kam Weiser bei den Vereinigten Theater von Memel und Tilsit unter Vertrag und von dort bereits im Herbst 1867 Von dort ans Stadttheater Königsberg. Im darauffolgenden Jahr ging er ans Stadttheater von Frankfurt (Oder).

Bei der Mobilmachung anlässlich des deutsch-französischen Kriegs wurde Weiser eingezogen und kämpfte u.a. in der Schlacht von Sedan und nahm an der Belagerung von Paris 1870/71 teil.

Nach Kriegsende spielte Weise wieder Theater, in Chemnitz, in Gera (1872) und 1873 holte man ihn an das Theater nach Karlsruhe, wo er bis 1880 Mitglied des Ensembles war. Als er in diesem Jahr ein Gastspiel gab - was ihm lt. Vertrag untersagt war - musste er das Theater verlassen. Er ging daher für zwei Jahre nach Hamburg und 1882 warb ihn Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen persönlich für sein Theater ab. Bis 1892 lebte und wirkte Weiser als Schauspieler am Meininger Theater und war nach eigenem Bekunden sehr stolz ein Meininger zu sein.

Im Frühjahr 1892 beendete Weiser sein Wirken in Thüringen und ließ sich in die USA verpflichten. Nach großen Erfolgen in New York und Chicago kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in Weimar nieder. Am dortigen Hoftheater wirkte er als Regisseur, wo er kurze Zeit später bereits zum Oberregisseur avancierte.

1910/11 zog sich Weiser krankheitshalber von der Bühne zurück und starb einen Tag nach seinem 68. Geburtstag am 30. Juli 1913 in Weimar und fand dort auch seine letzte Ruhestätte.

Verheiratet war Karl Weiser mit seiner Kollegin Emma Bender.


Verwendete Quelle: Artikel Karl Weiser in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Weiser

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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