ngiyaw-eBooks Home

Oscar Wilde (Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde) (16. Oktober 1854, Dublin – 30. November 1900, Paris)

Prosa
Märchen AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Oscar Wilde, Märchen, Verlag Neufeld & Henius, Berlin, 1922 Übersetzung von Wilhelm Cremer, Illustrationen von Lucian Zabel


Drei Essays AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Oscar Wilde, Der Sozialismus und die Seele des Menschen – Aus dem Zuchthaus zu Reading – Aesthetisches Manifest, Übertragen von Hedwig Lachmann und Gustav Landauer, Karl Schnabel, Axel Junckers Buchhandlung, Berlin, 1904


Salome AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Oscar Wilde, Salome, Übertragen von Hedwig Lachmann, Insel Verlag, Leipzig, 1907


Lyrik
Das Hurenhaus. Aus: Hedwig Lachmann, Oscar Wilde, Die Dichtung XXXIV. Band, Verlegt bei Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig, Zweites Tausend, 1905




Oscar Wilde (Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde) (16. Oktober 1854, Dublin – 30. November 1900, Paris)

Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde war ein irischer Schriftsteller.

Aufgrund der Berufe seiner Eltern kam Oscar Wilde frühzeitig mit der Schriftstellerei in Kontakt. Sein Vater William Wilde war Irlands führender Ohren- und Augenarzt und schrieb Bücher über Archäologie, Folklore und den Satiriker Jonathan Swift. Seine Mutter Jane war von Beruf Übersetzerin, engagierte sich im Young Ireland Movement unter dem Pseudonym "Speranza" und galt als revolutionäre Lyrikerin. Die Wildes hatten drei Kinder, zwei Jungen und ein Mädchen. Der Älteste, William Wills Wilde, wurde 1853 geboren. Ein Jahr später kam Oscar zur Welt, 1858 bekam Jane ihr drittes Kind, Isola Francesca, die nur zehn Jahre alt wurde.

Von 1864 bis 1871 besuchte Oscar Wilde als Internatsschüler die Portora Royal School in Enniskillen. Anschließend, von 1871 bis 1874, studierte er mit glänzendem Erfolg klassische Literatur am Trinity College in Dublin. Im Sommer reiste Oscar Wilde zusammen mit William Goulding und Reverend John Pentland Mahaffy, seinem Freund und Lehrer für Altphilologie am Trinity College, nach Norditalien, wo er beispielsweise Mailand, Venedig, Padua und Verona besuchte. Nachdem Wilde ein jährliches Stipendium von 95 £ gewonnen hatte, studierte er von 1874 bis 1878 am Magdalen College in Oxford, wo er den schon vehement in Richtung der L'art pour l'art weisenden ästhetischen Idealen von Walter Horatio Pater und der tief moralisch, religiös und sozial engagierten Kunstauffassung von John Ruskin gleichermaßen begeistert folgte, obwohl sie auf sehr unterschiedliche, beinahe entgegengesetzte Weise den neuen Ästhetizismus vertraten.

Am 28. November 1878 fand Oscar Wilde seine erste literarische Anerkennung, als sein Gedicht Ravenna, in dem die Impressionen seiner zweiten Italienreise künstlerische Gestalt angenommen hatten, mit dem Newdigate-Preis ausgezeichnet wurde. Nach Abschluss des Studiums übersiedelte er 1879 sogleich nach London und teilte sich dort bis 1881 mit dem Künstler Frank Miles, der beste Beziehungen zur Londoner Gesellschaft hatte, eine Wohnung in der Salisbury Street 13, die Wilde wegen des Blickes auf die Themse "Thames House" nannte.

Wilde wurde zu seiner Zeit als Schriftsteller bewundert und war im prüden viktorianischen England zugleich als Skandalautor, Upstyler und Dandy verschrien. Er war berühmt für geschliffene Sprachgewandtheit und extravagantes Auftreten. In den Jahren nach 1882 hielt er Vorlesungen in den USA und Kanada. Er wurde von der Kritik lächerlich gemacht, die er wiederum als philisterisch bezeichnet. 1884 heiratete er Constance Lloyd, mit der er zwei Söhne hatte, Cyril (* 1885) und Vyvyan (* 1886).

Verwendete Quelle: Artikel Oscar Wilde In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Oscar_Wilde

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

ngiyaw-eBooks Home