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Michal Balucki – Der Geizhals

Erzählung

aus: Polnische Erzähler, Eine Anthologie der neueren polnischen Erzähler, zusammengestellt und übersetzt von B. Rogatyn, Verlag von J. Otto, Prag, 1904, S. 32-42


Vor einigen Jahren pflegte jedesmal am Abend vor einem der Häuser am Ringplatz zu Krakau ein knochiger alter Mann sich hinzusetzen, und zwar nicht bloß im Sommer, sondern auch im Winter. Ein grüner, schäbiger Rock, mit Fuchsfell gefüttert, schützte ihn so ziemlich gegen die Winterkälte, im übrigen war seine Kleidung geradezu elend zu nennen. Man hätte ihn leicht für einen Bettler halten können, der auf dem Stein vor dem Hause ausruht, eine müde Gabe erwartend. Doch das war der Eigentümer des Hauses — und hier saß er, um gewissen Mietern aufzulauern, die er niemals zu Hause abfassen konnte, da sie sich vor ihm versteckten, und wenn sie ihm zufällig irgendwo auf der Straße begegneten, so entwichen sie nach der entgegengesetzten Seite, wobei ihnen die Kurzsichtigkeit des Alten zu Hilfe kam.

Da er nun mit diesen Mietern nie zusammentreffen konnte, um den rückständigen Zins einzutreiben, zog er regelmäßig am Abend vor seinem Hause die Wache auf und harrte geduldig aus, bis die zehnte Stunde kam. Dann verschloß er das Tor und nahm den Schlüssel zu sich. Wenn also einer von diesen Säumigen nicht vor zehn Uhr zu Hause war, mußte er darauf verzichten, im eigenen Bett zu schlafen, wenn er nicht mit dem Hauswirt zusammentreffen wollte, da dieser die Gewohnheit hatte, das Tor selber zu öffnen.

Dieses Wachehalten vor dem Tor gab ihm auch die Sicherheit, daß kein Dieb sich in sein Haus verstohlen einschleichen würde, was er sehr befürchtete, aus Rücksicht auf die mehrere Tausend Gulden, die er in Wertpapieren an der Brust in einem Beutelchen trug. Obendrein kam bei dieser Methode auch noch eine Ersparnis heraus, denn es war nicht nötig, die Lampe anzuzünden. Diesen Luxus hatte sich der Alte in früheren Zeiten gestattet, denn er las sehr viel und spielte sogar ein wenig selber den Literaten; seit aber die Augen ihm nicht mehr recht dienen wollten, strich er die Ausgabe auf Beleuchtung ganz aus seinem Budget.

Über seine Sparsamkeit erzählte man sich komische Anekdoten. So hieß es zum Beispiel, daß er nach einem jeden wegziehenden Mieter, bevor er dem Portier erlaubte, die Wohnung rein zu machen, zuerst selber hineinging, alle Winkel durchstöberte, hinter dem Ofen, im Kamin suchte und alle Überreste, wie alte Handschuhe, Lumpen, Schnüre, Lichtstumpfe, Flaschenstöpsel, Papiere und dergleichen zusammenraffte, so daß er eine ganze Kollektion dieser Altertümer besaß, von denen er manches für die eigenen Bedürfnisse verwendete; anderes aber verkaufte. Man erzählte sich auch, daß er sich selber die Wäsche wusch, daß er sich sehr elend nährte, meist nur trockenes Brot genoß, und als ihm infolge dessen die Zähne vor der Zeit den Dienst kündigten, so daß er im Sprechen sogar unverständlich war, habe er nach langem Zögern sich entschließen müssen, ein künstliches Gebiß zu kaufen; aber aus Sparsamkeit kaufte er ein getragenes.

Für seine Mieter war er eine wahre Plage. Wenn einer ihm nicht pünktlich am Ersten die Miete entrichtete, quälte er ihn so lange durch fortwährendes Mahnen, langweilte ihn durch das geduldige Warten vor der Tür, daß jener das Äußerste tat, um nur des zudringlichen Alten los zu werden, der ihn wie ein Schatten verfolgte. Konnte einer nicht bezahlen und besaß er auch keine Gegenstände, die beim Wegziehen hätten gepfändet werden können, so ließ Herr Kaspar — so hieß der Sonderling — sich einen Revers ausstellen, den er am Fenster aller Welt sichtbar aushing. Dieser Zettel wurde erst vernichtet, wenn der Schuldner seine Schuld bezahlte oder wenn er starb.

Einmal zog eine Französin von ihm fort und konnte nicht die rückständige Miete bezahlen; der unerbittliche Wirt ließ sie nun nicht fortziehen, bis sie ihm so viele Stunden französischen Unterricht gab, daß die Schuld abgetragen war. Dabei handelte er noch über das Honorar für eine Lektion und saß mit größter Pünktlichkeit die Stunde voll, ohne ihr eine Minute zu schenken.

Ich weiß nicht, ob alle diese Anekdoten der Wirklichkeit entsprachen oder erdichtet waren. Doch eines war sicher, daß der ärgste Feind Herrn Kaspar nicht vorwerfen konnte, daß er trotz seines fabelhaften Geizes irgend eine unredliche Handlung verübt hätte um des Geldes willen, welches er so sehr liebte. Herr Kaspar war nämlich keineswegs ein gewöhnlicher Geizhals, etwa wie jener von Molière geschilderte, den so Viele kopierten. Herr Kaspar liebte das Geld nicht um des Geldes willen, er sammelte es mit so viel Anstrengung und Mühe, indem er sich jede Bequemlichkeit, sogar manches Bedürfnis versagte. Aber er sammelte es nicht für sich. Für wen denn sonst? — Das war ein Geheimnis.

In der Tat, es war interessant: für wen? Der Alte hatte nämlich weder Frau, noch Kinder, nur eine entfernte Verwandte in der Provinz Posen. Diese Verwandte schien ein Auge auf das Vermögen des Herrn Kaspar geworfen zu haben; als er nämlich einmal bettlägerig krank geworden war, erschien jene Dame plötzlich in Begleitung ihrer Tochter und beide umgaben den Kranken mit einer ausgesuchten, sorgfältigen Pflege. Sie bestritten sogar aus eigener Tasche die Kosten, da Herrn Kaspars Geiz ihm nicht erlaubte, Ausgaben zu machen; sie nährten ihn mit ausgesuchten Speisen, wie er sie niemals zuvor gesehen, ja nicht einmal gerochen hatte, und das alles in der Hoffnung, im Testament bedacht zu werden. Die Tochter, eine hübsche Brünette mit einem kleinen Köpfchen, in dem aber eine Menge Schlauheit saß, gab sich alle Mühe, dem Kranken gegenüber die zärtlichsten Gefühle an den Tag zu legen, obgleich sie ihn zum erstenmale im Leben sah. Sie schien mehr infolge seines Übels zu leiden, als er selbst, und während sie ihre schönen Augen mit dem Battisttuch trocknete, sagte sie mehr als einmal, daß sie seinen Tod nicht überleben würde.

In der Tat beeilte sich Herr Kaspar gar nicht damit, das Zeitliche zu segnen, vielleicht aus Mitleid mit der jungen Verwandten. Die Krankheit schleppte sich lange dahin und erschöpfte nicht nur das Reisegeld der beiden Damen, sondern auch ihre Geduld. Und als ihnen der Kranke eines Tages unzweideutig zu verstehen gab, daß sie sich ganz unnützerweise Ausgaben machen, die ihnen niemand ersetzen werde, packten sie plötzlich ihre Siebensachen und fuhren ohne Empfehlung davon.

So blieb die Testamentangelegenheit unaufgeklärt. Herr Kaspar hielt die Sache geheim.

Aber je älter er wurde, desto schwieriger wurde es ihm, Stillschweigen zu beobachten. Manchmal verriet er dies und jenes vor seinen Bekannten. Zu diesem Kreise hatte auch ich die Ehre zu gehören, und zwar wurden wir auf eine ziemlich sonderbare Weise bekannt.

Einer meiner Kollegen wohnte in dem Hause des Herrn Kaspar. Er war Philologe. Einem Juristen beispielsweise hätte Herr Kaspar nicht um alle Schätze der Welt eine Wohnung in seinem Hause vermietet. Diese Fakultät haßte Herr Kaspar gründlich, seitdem er einen Prozeß, der sich sechs Jahre hinzog, verloren hatte, obgleich die Sache, wie er behauptete, durchsichtig war, wie Glas. Dagegen schätzte er Lehramtskandidaten, Techniker und Mediziner, denn diese aßen ihr Brot nicht umsonst, wie er sich ausdrückte, und brachten der Menschheit wirklichen Nutzen.

Daher genoß mein Kollege einigermaßen die Gunst des Herrn Kaspar, der bei ihm erst am Zweiten oder Dritten erschien, um die Miete einzukassieren.

Eines Tages, kurz nach dem Ersten, bat mich der Kollege, ihm für einige Tage mein Zimmer abzutreten, und inzwischen in dem seinigen zu wohnen, da er sich auf eine Prüfung vorbereitete und mein Zimmer ihm fürs Studieren ruhiger erschien. Ich nahm nun meine Papiere und einige Bücher unter den Arm, das Bündel mit Wäsche und die Pfeife in die Hand und zog um. Gleich die erste Nacht bemerkte ich, daß die Wohnung meines Kollegen ungleich ruhiger war, als die meinige, und die Laune meines Freundes wunderte mich nicht wenig.

Erst am zweiten Morgen löste sich mir das Rätsel. Ich schlief noch, als es an meine Tür pochte. Da ich mich nicht einzuschließen pflegte, so rief ich bloß: Herein! und erhob den Kopf, um zu sehen, wer der frühe Gast meines Kollegen sein mochte.

Die Tür öffnete sich behutsam und es schob sich herein zuerst eine gekrümmte Nase mit einem Tröpfchen Milch an der Spitze, welches ein Dichter einer Perle vergleichen könnte; auf die Nase folgte eine kahle Stirn, umgeben von zerzausten grauen Haarsträhnen, zwiebelförmige, verblaßte, feuchte Augen, von vielen Runzeln umgeben, dann ein Spitzbart, bestehend aus einer Handvoll schütterer Haare.

Das vertrocknete, knochige Gesicht erinnerte an die aus Holz geschnitzten gothischen Figuren; es war darin etwas von mephistoartiger Schlauheit, gemildert durch ein naives Lächeln. Der nervige, schmale Hals ragte aus der weiten Öffnung des felligen Schlafrocks, ähnlich den mit dem Kopf wackelnden chinesischen Figürchen.

»Das versteht sich ja, guten Morgen!« rief der Alte eintretend. »Sie sind aber ein Morgenvögelchen, Herr Student. Gestern war ich um sechs hier und habe Sie nicht mehr gefunden, vorgestern auch nicht Das ist schön, das lob’ ich mir. Wer früh aufsteht, dem beschert Gott. Das versteht sich ja. Aurora musis est amica.«

»Mit wem hab’ ich die Ehre?« fragte ich, um ihn aus dem Irrtum in Bezug auf meine Person zu befreien.

»Ein Spaßvogel sind Sie, Herr Student! Wie? Sie erkennen mich nicht? Das versteht sich ja, ich bin ja der Eigentümer des Hauses, und möchte meine Miete haben. Ich war ja schon hier.«

Jetzt wurde es mir klar, warum meinem Kollegen sein Zimmer auf einmal so unbequem erschienen war.

»Aber, lieber Herr, ich bin ja gar nicht Ihr Mieter, mein Kollege hat mir nur vorübergehend sein Zimmer abgetreten.«

»Was sind Sie denn eigentlich?«

»Ein Schriftsteller sozusagen.«

»Also ein Genosse von der Feder! Bravo! Das versteht sich ja, vorzüglich. Sie müssen nämlich wissen, daß auch ich einst geschriftstellert habe, ich habe sogar etwas gedruckt. Und was sind Sie für ein Schriftsteller? Ein demokratischer? Ich bin nämlich Demokrat vom reinsten Wasser, das versteht sich. Wenn ich noch heute die Feder führen könnte, na, na! ... Aber heute bedarf es eines Herkules. Und wo soll man die Herkulesse suchen? Nach hundert Jahren vielleicht, oder noch später, wird es ihrer eine ganze Legion geben.«

Ich war sicher, daß der Alte delirierte, aber später, als wir näher mit einander bekannt wurden, erfuhr ich, daß jene Legion von Herkulessen keine Fiktion war, sondern eine reale Grundlage hatte und in engem Zusammenhange stand mit dem eifrigen Geldsammeln, welches der Alte sein ganzes Leben lang betrieb, ohne sich das Geringste zu gönnen. Er setzte mir seine Idee so auseinander:

»Wenn ich einen Sohn hätte, könnte er vielleicht ein Taugenichts, ein Verschwender sein und das, was ich mit so viel Mühe gesammelt habe, vergeuden. Nun hab’ ich mir die Sache besser eingerichtet. Von diesen paar Tausenden, die ich mir zusammengespart habe, werde ich ein oder zwei Stipendien stiften, je nachdem, wie es reichen wird. Und jedes Jahr wird ein Philologe oder Mediziner oder Techniker eine Unterstützung bekommen. So wird mein Vermögen nicht einem, sondern vielen zugute kommen. Da ist kein Risiko mehr dabei, denn auf Hundert werden sich doch wenigstens einige Herkulesse finden, die dem Lande und der nationalen Sache wirklichen Nutzen bringen werden. Das versteht sich ja, lieber Herr, daß es gar keine kleine Genugtuung ist, zu wissen, daß nach meinem Tode noch, nach so und so vielen Jahren, aus meinen Mitteln jemandem die Möglichkeit geboten wird sich zu einem tüchtigen Menschen heranzubilden, daß dieser Jemand dann für mich und für andere arbeiten und mehr schaffen wird, als ich vermocht hätte. Na, wie? Nicht wahr, Herr, für eine solche Legion von Streitern verlohnt es sich wohl zu sammeln? ... Wenn ich daran denke, was ich einst alles für mein Geld werde machen können, tut mir jeder Tropfen Milch leid, jeder Kreuzer, den ich für meine Person verwende. Ist es nicht ein wahrer Schade, Geld auszugeben, um eine solche desolate Maschine instand zu halten, wie ich?«

Der Gedanke an jene Legion von Herkulessen war ihm außerordentlich lieb, er hing an ihm mit Treue und Ausdauer. Das war vielleicht seine einzige wahre Liebe im Leben.

Von seinen Bekannten hörte ich oftmals Anspielungen auf eine unglückliche Liebe, die er in der Jugend durchgemacht haben soll. Ein anderesmal erzählte man sich von seinen Donjuanerien am Hofe eines Magnaten, von wo er plötzlich, in Gesellschaft seines Dieners, einmal verschwunden wäre, dann völlig mit der Welt gebrochen hatte, um in einem Walde zu hausen, in einer selbstgegründeten Kolonie, die den Grund zu seinem Vermögen gelegt habe.

Das erzählten Andere. Von ihm selber habe ich nichts über diese Epoche seines Lebens vernehmen können, denn er sprach nicht gern von seiner Vergangenheit. Von jener oben erwähnten Verwandten abgesehen, hatte er nicht einmal Freunde. Im Alter wurde er taub und sehr kurzsichtig, aber man konnte an ihm keine Gedrücktheit oder geistige Erschlaffung wahrnehmen, denn der Gedanke, dem er sein Leben gewidmet hatte, brannte in ihm wie ein heiliges Feuer, wärmte und belebte ihn.

Von denen, die an ihm vorübergingen, ahnte wohl keiner, was für erhabene Träume in dem Kopfe dieses Alten nisteten, der zusammengekauert auf seinem Stein saß, in dem grünen, schäbigen Rock mit dem Fuchspetz. Sobald er mit der Hand das Bündel Wertpapiere berührte, welches er an der Brust trug, durchzuckte ihn ein Strom von edlen Regungen, welche die Bilder dessen, was einst sein wird, in ihm wachriefen. Das Gespräch mit der Zukunft machte den Inhalt seines Lebens aus, erfüllte ihn mit einem Glücksgefühl. Kein physischer Genuß hätte ihm so viel Glück gewähren können.

Daher nährte er sich kümmerlich und aß nur soviel, um nicht Hungers zu sterben. Er schlief auf einem harten Strohsack, in dem man Gott weiß wie lange das Stroh nicht gewechselt hatte: in seiner Wohnung befanden sich kaum die unentbehrlichsten Geräte, und zwar in altem und abgenütztem Zustande. Den einzigen Luxus bildete eine Bibliothek philosophischer und politischer Bücher, und ein Porträt von Staszyc aus einer alten Zeitung.

Einige Jahre vor dem Tode ließ er sich zu einer unerhörten Ausgabe verleiten, nämlich eine Badereise zu machen. Er tat dies aber hauptsächlich darum, weil er seine Gesundheit wieder erlangen wollte, um an der Vergrößerung seines Vermögens besser arbeiten zu können. Aber als die erwünschte Besserung nicht eintrat, versagte er sich jede weitere Ausgabe und erwartete mit Resignation das Ende.

Schon in den letzten Augenblicken zwang ihn der Arzt förmlich mit Gewalt, eine Flasche Wein für drei Gulden zu kaufen. Der Arzt nahm selbst das Geld aus dem Portemonnaie des Alten und schickte um den Wein. Nach dem Tode fand man dieselbe Flasche bei seinem Bett, aber darin befand sich eine sauere Flüssigkeit, die mehr Essig als Wein ähnlich sah. Es stellte sich heraus, daß Herr Kaspar nach der Entfernung des Arztes den teueren Wein sofort zurückschickte und sich in einer ähnlichen Flasche den billigsten schicken ließ. Er wollte den Doktor hintergehen, weil es ihm um die paar Gulden leid tat, die für die Zukunft bestimmt waren und als deren bloßer Hüter der Verstorbene sich fühlte.

Für sein Leichenbegängnis hatte er eine ganz geringe Summe bestimmt. Er befahl, daß man ihn in die schlechtesten Kleider hülle, denn die besseren hatte er dem Diener vermacht, der ihn in der Krankheit pflegte.

Ich ging hin, um seine Überreste zu besuchen. Sie ruhten in einem einfachen Sarge, den man auf zwei hölzernen Sesseln aufgestellt hatte. Der Diener hatte zwei Kerzen angezündet und ihm ein Kreuz in die Hand gesteckt. Über seinem Haupte hing das Porträt von Staszyc.

Dieser Mangel aller Dekorationen, mit denen wir die Opfer des Todes zu schmücken pflegen, machte einen peinlichen Eindruck. Weder ein Katafalk, noch eine Blume am Sarg, noch eine schwarze Decke am Fenster ...

Und doch schien das Gesicht des Verstorbenen in diesem Augenblick, von der Sonne beleuchtet, zu lächeln; vielleicht umschwirrten ihn jene Träume von der Zukunft, mit denen er in den ewigen Schlaf ging.

Ob diese Träume von der Herkules-Legion jemals in Erfüllung gehen werden, ist schwer zu sagen. Aber der Alte glaubte unerschütterlich daran, und darum haben seine Züge noch im Tode einen Ausdruck wonniger Zufriedenheit behalten.