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Maoi Milalis : 13 liebesgedichte.

Gedichte

für monique

du siehst die blumen welken,
die sonne untergehen;
du fühlst die kräfte sinken,
deine liebe verwehen

hast nichts mehr,
das du halten kannst.
hungerst ganz verlassen.

du denkst an die zarte Hand,
die dich einst lieb umgarnte;
du denkst lustvoll an stunden,
dein Glück, das dich umarmte.

hast nichts mehr,
das du halten kannst.
hungerst ganz verlassen.

du stehst verblasst am ende,
die anderen stumm – du flehst.
du denkst nicht mehr an leben,
dein leben, da du nun gehst.

hattest nichts mehr,
das dich halten konnte.

die flügel der freiheit

die flügel der freiheit,
gestutzt im herbst;
verloren im braunschwarz
dürren laubes;
gefangen in nasskalt
grauen nebeln.

der frühling birgt neues,
lüstern klarheit;
doch wo ist dein leben,
liebe und glück?
der drang nach der freiheit
fordert's zurück.

love

love
fresh as the morning air
light as all we share

love
soft as a sunny hug
gentle kiss of Luck

love
that's found in our souls
love
that rests in our hearts
love
that's kept in our lives

love
to run for
love
to bloom in

love
I've found
with you

Mutter

wie muss es denn sein,
geliebt zu werden
wärme zu spüren?
von einer mutter
umarmt zu werden
wärme zu spüren?
abzuschütteln die
kälte der umwelt
wärme zu spüren?

doch ich weiss es nicht –

so ersehne ich
einen fernen ort,
um einmal nur die
wärme zu spüren.

Dein Bild

Oft gehe ich um Mitternacht,
das Trottoir nass und spiegelt,
den Weg hinauf zu der Brücke
lehne mich an die Laterne
in ihr düsteres fahles Licht.

Allein geh ich diese Wege
– dort eine streunende Katze –
seh ich dein Gesicht im Flusse.

Dann wende ich mich langsam ab
und gehe klamm – die Augen feucht
zurück in mein leeres Zimmer,
einsam suche ich tiefen Schlaf,
dass er mir Erlösung bringe.

ich seh aus dem fenster
in milchiges grau
nur hie und da ein baum
in trüber landschaft

farblos blass
nichts lässt die schönheit erahnen
im frühling
im sommer
an diesem kalten wintertag

das knistern des feuers
das bellen der hunde
gibt der trostlosigkeit
nur wenig vom leben
und
wie rosen in vasen
ihre köpfe senken
langsam schon vergehen
umfängt mich schicksalsvoll
trauer der seele

ohne liebe
verraten
dumpf und
tot

sonnenschatten I

die sonne kann so traurig sein
auch wenn gras und blumen leuchten
denn du wirfst den schatten
in dem du stehst

sonnenschatten II

sie wärmt meinen körper
ich laufe und lache
mein herz liegt im schatten
stumm und starr

Trauer und Freude
Schönheit und Liebe
Versickern ohne
Sichtbare Spuren

Getting insane …

Once I'd dreamed of a life
– a world full of cruelty –

But then I felt a
Chance of life, living
Brave and away from
A world full of hate
With a young woman
That shared my ideas

But it's gone

And that what remains
Are the bomb craters
Not worth living in

The malicious grins
Of the ones around –
Selfish stinging eyes –
Their venomous looks

No hope in such a world
No hope for inner peace
No hope for life at all

It is a rare feeling
Getting insane slowly
But
It will take you farther
Away from such a world

Ich liebe dich so wie du bist

Ich sagte dir vor langer Zeit
»Mein Schatz mein Herz mein Ein und Alles
Ich liebe dich so wie du bist«
Doch sieh, es waren damals nur die Worte
Die mich und dich verzauberten
Und jetzt nach vieler Jahre Liebe
Da bleib ich stumm da sag ich nichts
Doch wenn ich deine Lippen spüre
An meinem Nacken heiss und zart
In feuchten Träumen schwelge
So sind vergessen deine Fehler
Die ich und du im Lichte sahn
Ich gebe dir die ganze Liebe
Auch Wut Eifersucht und Laune
Was will ich mehr erwarten
Als ich dir selber gebe
So sagt mein Inneres noch heute
»Mein Schatz mein Herz mein Ein und Alles
Ich liebe dich so wie du bist«
Doch nun spricht nicht der Mund die Lüge
Mein Herz weiss nun dass du es bist
Den ich für immer liebe

Sterben

Schon lange kannten wir das Ende
Das kommen würde ohne Rast
Wir sahen es vor unsren Augen
Und harrten seiner ohne Hast

Doch so wie alles, wenns noch nicht ist
Dem Tatsächlichen nicht enspricht
So blickte ich unvorbereitet
Dem Tod ins blanke Angesicht

Dein letzter Wunsch, ich sollts erfüllen
Ich versprach’s, du bist mein Leben
So wie ich dich in Lust umarmte
Nähe sollte ich dir geben

Noch lange nach dem Tode
Hielt ich dich fest gedrückt
Ich werd es nie vergessen
ein letztes Mal beglückt

Doch dann sah ich die Blässe
Statt deines Lebens Rot
Ich konnt nicht von dir lassen
Und wünschte ich wär tot

* * * * * * * * * * * * *

Nach Jahren deiner Ferne
Fühl ich dich in den Armen
Doch spür ich keine Wärme
Der Tod kennt kein Erbarmen

Tired

I am tired
And can’t get rest
Look at me
You’ll look thru a shadow
Talk to me
And you’ll talk to a wall
A wall of
emptiness and grief

We are so strong in
a world of weakness
Just as long as we
Play their dreadful games.

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